Wolfsburg und Frankfurt kommen Champions League immer näher

Eintracht-Trainer Adi Hütter
Eintracht-Trainer Adi Hütter ©AFP
Trainer Oliver Glasner und der VfL Wolfsburg sind ebenso wie Adi Hütter und Eintracht Frankfurt dem Champions-League-Ticket in der deutschen Fußball-Bundesliga am Samstag einen großen Schritt nähergekommen.

Wolfsburg setzte sich mit Xaver Schlager gegen Köln 1:0 (0:0) durch, hat bereits elf Punkte Vorsprung auf Platz fünf, den Borussia Dortmund belegt. Der BVB unterlag Adi Hütters Frankfurt zuhause 1:2 (1:1) und liegt sieben Zähler hinter der viertplatzierten Eintracht. Für Eintracht Frankfurt ist die erste Teilnahme an der Champions League nach dem Sieg in Dortmund zum Greifen nah.

Knapper Sieg gegen Dortmund

Der Samstag begann für Dortmund denkbar schlecht. Frankfurts Filip Kostic konnte auf der linken Seite flanken, den hohen Ball wehrte Nico Schulz (11.) ins eigene Tor ab. Erling Haaland vergab die große Chance zum Ausgleich (25.), ehe Mats Hummels (45.) artistisch aus kurzer Distanz doch noch für den BVB traf. Das vermeintliche 2:1 für die Eintracht durch Stefan Ilsanker (65.) wurde wegen Abseits nicht gegeben - der Siegtreffer von Andre Silva (87.) hingegen zählte.

Fragezeichen hinter Hütters Zukunft

"Ich habe von der ersten Minute an gesehen, dass wir nicht umsonst auf Rang vier stehen", schwärmte Hütter.

Für Teams auf den ersten vier Endrängen ist ein Champions-League-Ticket reserviert. Zu nachgesagten Avancen von Borussia Mönchengladbach wollte sich Hütter erneut nicht äußern.

Seine Eintracht hat nach den Bayern am zweithäufigsten (55-mal) getroffen. "Wir haben nicht nur mit der Aufstellung gezeigt, dass wir mutig sind, sondern wir haben auch so gespielt. Wir haben eine historische Chance", sagte der Vorarlberger. Nie zuvor hatte die Eintracht nach 27 Spielen 50 Punkte.

(red | APA)

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