Wohnen in Wien ist sehr beliebt

Wohnen in Österreich ist sehr beliebt. Die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien ist aber leider auch ein Preistreiber. Immobilienbörse!

Im Vorjahr kletterten die Immobilienpreise österreichweit mit 2,1 Prozent deutlich über der voraussichtlichen Inflationsrate von 1,6 bis 1,7 Prozent lagen. Auch für 2007 seien die Aussichten für den heimischen Wohnimmobilienmarkt „sehr positiv“, teilte die zur Sparkassen-Gruppe zählende s Real mit.

Einer der stärksten Preistreiber am Wohnungsmarkt seien dabei ausländische Investoren und Wohnungssuchende, erklärte s Real- Geschäftsführer Michael Pisecky. Nicht nur Wien, sondern auch Bundesländer wie Salzburg oder Tirol, seien Magneten für ausländische Investoren und Wohnungssuchende, vor allem im Luxussegment.

„Wenn man in das Grundbuch des Wiener 1. Bezirkes hineinschaut, sind die Eigentümer schon ziemlich international“, meinte Pisecky am Mittwoch. Wien sei im internationalen Vergleich noch immer eine eher günstige Gegend mit hohem Lebensstandard, wo viele wohnen wollten. Wohnimmobilien in Österreich seien auch deshalb noch günstig, da die zur Jahrtausendwende erfolgte Preiskorrektur um 40 Prozent noch immer nicht aufgeholt sei.

In Wien sei es 2006 bei Eigentumswohnungen zu Preissteigerungen von durchschnittlich 3,6 Prozent gekommen, so Immobilien.Net- Geschäftsführer Alexander Ertler. Am stärksten verteuert habe sich der 8. Bezirk, wo die Preise um rund ein Viertel gestiegen seien. Die Josefstadt werde nun neben dem 1., 13., 18. und 19. Bezirk zu den Luxusvierteln zählen.

Rund um Wien – im so genannten „Speckgürtel“ – sei die Nachfrage nach Einfamilienhäusern durch die Suche der Wiener deutlich angestiegen. Im Süden dürfte der Plafond schon erreicht sein. Der nordöstliche Teil profitiere von der hohen Nachfrage, die vom Dreieck Brünn-Bratislava-Wien ausgehe.

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