Woher kommt der Straßenname?

Wer schon immer wissen wollte, ob die Wiener Bartensteingasse etwas mit dem derzeitigen Wirtschaftsminister zu tun hat oder warum der Achtundvierzigerplatz so heißt wie er heißt, kann das nun im Internet nachschlagen.

Das Service stammt von der Stadt Wien, insgesamt 6.200 Verkehrsflächen können unter www.wien.at/kultur/strassennamen abgerufen werden.


Das neue Online-Service gibt Auskunft über das Jahr der Benennung sowie den Bezirk, in dem sich die gesuchte Straße befindet. Zusätzlich wird wird die Lage mittels Stadtplanauszug dargestellt. Dokumentiert wird auch die Geschichte des Wiener Hausnummernsystems und der Straßentafeln.


Eine Nachschau bringt Interessantes zu Tage: Der Achtundvierzigerplatz im 14. Bezirk erinnert beispielsweise – ebenso wie die Märzstraße – an die Opfer der Revolution vom März 1848, die Verkehrsflächen rundherum sind nach Opfern benannt. Die Bartensteingasse beim Rathaus ist wiederum nach Johann Christian Bartenstein (1689-1767), Vertrauter von Karl VI. und Berater von Kaiserin Maria Theresia benannt.

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