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Woche der Wahrheit

Die sportlichen Entscheidungen in der Bundesliga sind zwar längst gefallen, dennoch steht den höchsten österreichischen Spielklassen die "heißeste" Woche des Jahres bevor.

Denn der FC Tirol und der LASK sollten jenes Geld “auftreiben”, das ihnen den Spielbetrieb für 2002/03 sichert. Woher die beiden “Pleiteklubs” das Geld nehmen, wissen sie allerdings noch nicht. In Tirol erscheint die Situation besonders krass: Nicht einmal mehr eingefleischte Tirol-Kenner glauben daran, dass der zehnfache Meister die Auflage erfüllen kann, die da lautet, 4,5 Millionen Euro für die Finanzierung der neuen Saison aufzubringen. Denn weder von Präsident Bruckmüller noch vom heimlichen Sponsor Swarowski gibt es eine Zusage, dem finanzmaroden Klub zum wiederholten Male Geld zuzuschießen. Sollten die Tiroler tatsächlich aus der Bundesliga aussteigen müssen, dann erübrigt sich der Streit mit Admira Mödling, die Niederösterreicher würden automatisch in der obersten Liga bleiben.

Ob der LASK 1 Million Euro auftreiben kann, ist ähnlich ungewiss, doch Erfahrungen mit den Oberösterreichern zeigen, dass trotz größter Nöte noch immer eine Bank das notwendige Kleingeld vorgestreckt hat. Eine Konsequenz gibt es aber trotzdem schon: Der öberösterreichische Landesverband hat das BNZ des LASK kürzlich übernommen.

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