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"Wo samma daham?" Neue Kampagne der MA48 für mehr Sauberkeit in Wien

Die neuen Plakate sollen zu mehr Sauberkeit in der Stadt aufrufen.
Die neuen Plakate sollen zu mehr Sauberkeit in der Stadt aufrufen. ©MA48
Auch heuer gibt es von der MA48 eine neue Kampagne zum Thema Sauberkeit in Wien. "Wo samma daham?" wird auf den Plakaten gefragt, die die häufigsten Verschmutzungen wie Hundstrümmerl oder achtlos weggeworfene Zigarettenstummel zeigen. Appelliert werden soll mit dieser Frage an die Reinlichkeit der Wiener - auf den Gehsteigen soll es so sauber wie zu Hause sein. 2012 wurden etwa 600 Millionen Zigarettenstummel einfach auf die Straße geworfen, so Schätzungen der Magistratsabteilung.
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Die neuen Plakate

Zu Hause schaue jeder darauf, dass es sauber sei. Niemand werfe Zigarettenstummel auf den Boden oder hätte gerne Hundekot in der Wohnung, im öffentlichen Raum lasse die Moral – gerade in den Wintermonaten – hingegen bei so manchem zu wünschen übrig, kritisierte die Umweltstadträtin Ulli Sima: “Nach dem Winter ist ein Appell ans Gewissen durchaus notwendig.” Nachdrücklich an Sauberkeit wird deswegen auf Plakaten, in Inseraten, auf Citylights sowie auch in einem Kinospot und einem Rapsong, für den auch Beethovens “Für Elise” bemüht wird, erinnert.

Video zur neuen Sauberkeitskampagne

Wo samma daham?

So manch einem Städter werden die Abbildungen bekannt vorkommen, denn bereits seit zwei Wochen sind Hundstrümmerl und Tschickstummel samt Frage “Wo samma daham?” plakatiert. Wer das jedoch fragte, blieb den Wienern bis jetzt vorenthalten. Nun wird das Rätsel gelöst und die Sujets mit der Aufforderung versehen: “Halt die Straße rein wie dein Daheim.” Übeltäter werden auch gleich erinnert, was es kostet, wenn sie ertappt werden: 36 Euro.

Strafen der MA48

Berechnungen zufolge geht die MA 48 von 600 Millionen weggeworfenen Zigarettenresten im Vorjahr aus. Das sind um 31 Prozent weniger als noch 2005. Laut einer heute präsentierten Umfrage hat sich das Bewusstsein der “Pofler” im Laufe der Jahre verändert. 2005 haben noch rund 65 Prozent der Befragten angegeben, den fertiggerauchten Tschick auf den Boden zu werfen, 2012 waren es nur mehr 14 Prozent. Nunmehr gaben bereits 48 Prozent zumindest an, diese in Aschenbechern zu entsorgen. MA-48-Chef Josef Thon weiß, wo das “erfolgreichste” Aschenrohr Wiens steht – nämlich beim Generali-Center in der Mariahilfer Straße. Hier seien mehr als 450 Zigarettenstummel pro Woche gezählt worden.

Auch die Akzeptanz für Strafen ist laut Sima inzwischen “überraschend” hoch. Insgesamt 80 Prozent der Befragten befürworten dies, unter den Rauchern sind es immerhin 69 Prozent. Die städtische Aufsichtstruppe “Waste-Watcher” ist 2012 in Sachen Zigaretten 5.800 Mal eingeschritten. Es gab knapp unter 4.000 Organstrafmandate und 1.126 Anzeigen. Zudem wurden rund 700 Ermahnungen ausgesprochen.

Viele Gackerl landen im Sackerl

Zahlen gibt es auch zu den unliebsamen Hinterlassenschaften von Hunden, die im Rahmen der Kampagne ebenfalls thematisiert werden. Pro Tag finden mehr als 47.200 Sackerl mit “eindeutigem Inhalt” den Weg in den Papierkorb – was bei einer Müllanalyse der MA 48 hervorging. “Zumindest einmal am Tag scheißt ein Wiener Hund in ein Sackerl”, schlussfolgerte Thon. Im Jahr sind dies stattliche 17,2 Mio. Sackerl mit Gackerl. Doch nicht alle Hundebesitzer setzen auf Sauberkeit: Im Vorjahr schritten die “Waste-Watcher” 1.131 Mal ein, wobei circa 1.000 Organstrafmandate ausgestellt wurden.

Im Rahmen der Pressekonferenz wurden auch aktuelle Zahlen in Sachen Sperrmüll präsentiert. Im Vergleich zu 2008 gab es im Vorjahr um 68 Prozent weniger illegal abgestellte Kühlgeräte, 38 Prozent weniger herrenlose Einkaufswagen sowie um 31 Prozent weniger illegal abgelagerten Sperrmüll. (APA)

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