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Wölfe führen Löwen mit 5:1 aufs Glatteis

Sonntag Abend kam es in der letzten Runde des Wiener Liga Grunddurchgangs zum großen Showdown zwischen den Wiener Wölfen und den Wiener Eislöwen. Für beide Mannschaften hatte dieses Spiel große Bedeutung, denn mit einem Sieg würden sich die Wölfe den begehrten vierten Platz vor dem Playoff sichern.

Der WE-V hingegen könnte sich bei einem Sieg zwei weitere Spiele gegen die Wölfe erkämpfen, während bei einer Niederlage ein Duell gegen die zu favorisierenden WAT X Spieler höchstwahrscheinlich zu einem vorzeitigen Aus im Viertelfinale führen würde.

Der Endstand von 5:1 zugunsten der Wölfe zeigte deren klare Entschlossenheit, den in 2011 eingeschlagenen Erfolgskurs weiterzubehalten und mit Herz und Teamgeist auch vermeintlich stärkere Gegner zu bezwingen. Man darf an dieser Stelle nicht außer Acht lassen, dass die erste Begegnung mit 8:2 an den WE-V gegangen war und die Wölfe somit nicht gerade als Favoriten in diese Begegnung starteten.

1. & 2. Drittel: Auf des Messers Schneide

In beiden Spielabschnitten fiel trotz hohen Tempos und guten Einsatzes beider Mannschaften jeweils nur ein Tor. Daniel LEHMANN netzte nach 45 Sekunden, Mario MARKSTEINER Mitte des zweiten Spielabschnitts. Dass es nach insgesamt 40 Spielminuten nur 2:0 für die Wölfe stand, hatte den Eislöwen zu großen Teilen ihrem hervorragend spielenden Schlussmann zu verdanken, denn dieser stoppte unaufhörlich die rollenden Angriffe der Wölfe. Auch Theri HORNICH startete bei den Wölfen von Anfang an und hielt ihr Revier bis zu ihrem Austausch nach 30 Minuten lupenrein sauber. Manuel AIGNER übernahm ab der Halbzeit und zeichnete sich ebenfalls durch viele Glanzparaden aus, was den Trainerstab der Wölfe wohl auch vor die Herausforderung stellen dürfen, entscheiden zu müssen, wem man für die Playoffs den Vorzug im Tor der Wölfe geben würde.

3. Drittel: Die Stunde der Wölfe

Der letzte Spielabschnitt des Grunddurchgangs begann mit einem kleinen Rückschlag für die Wölfe, denn nach etwas mehr als nur einer Spielminute durfte der WE-V das erste Mal jubeln und verkürzte auf 1:2. Nun hatte die Spannung ihren Höhepunkt erreicht, denn die Eislöwen witterten ihre Chance, den Wölfen die Punktebeute entreißen zu können, doch eben in diesem Moment holte das Wolfsrudel das Letzte aus sich heraus und bescherte dem Gegner innerhalb von nur sechs Minuten einen Triple-Pack. Zuerst nutzte David RIVERO in Unterzahl einen schweren Schnitzer der WE-V Verteidigung aus und versenkte den Puck nach Sprint über das gesamte Eis im Netz des Gegners. Dann durfte Florian AUSTERER nach einer Granate von der blauen Linie über seinen ersten Saisontreffen jubeln und schlussendlich beendete Patrick GRADL nach Zusammenarbeit mit seinem Zwillingsbruder Kevin GRADL einen schönen Spielzug durch erneuten Torjubel.

Insgesamt waren die Wölfe an jenem Abend unbestritten die bessere Mannschaft und hatten sich somit durch ihren 5:1 Sieg verdient ihren vierten Platz in der Tabelle gesichert. Nun wartet in den Playoffs der fünftplatzierte UNION EC, den die Wölfe heuer bereits zwei Mal im Grunddurchgang besiegen könnten. Der WE-V hingegen rutschte nach dieser Niederlage auf den sechsten Tabellenplatz zurück und wird sich sehr anstrengen müssen, wenn man im Viertelfinale gegen WAT X Favoriten reüssieren möchte.

Die Wiener Liga pausiert nun ein Wochenende und startet am 12./13.2. in die Playoffspiele mit folgenden Paarungen:

Wiener Wölfe : Union EC

HC Die 48er : Fire Fighters

EC Flowers  : UEC Mödling

WAT X : WE-V

Die genauen Spieltermine gibt es in Kürze auf der Facebook Seite der Wiener Wölfe und auf der des Wiener Eishockeyverbands.

Unter www.wienerwoelfe.at und auf der Facebook Seite der Wiener Wölfe finden sich wie immer die besten Fotos vom WEV Spiel!

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