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Wissenschafts-Stars leuchteten im Naturhistorischen Museum

Seit zehn Jahren verleiht der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten die Auszeichnung „Wissenschafter des Jahres“ - Stelldichein der Bildungs- und Wissenschaftsszene.

Anlässlich dieses Jubiläums versammelten sich Dienstag Abend unter dem Titel „Stars In Science“ sämtliche bisherigen Preisträger im Naturhistorischen Museum – vom Alternsforscher Georg Wick (1994) bis zu seinem ehemaligen Dissertanten, dem Immunologen Josef Penninger (2003).

Ausgezeichnete Wissenschafter
Als Wissenschafter des Jahres ausgezeichnet und dafür mit einem nach ihm benannten Stern bedacht wurden außerdem der Historiker Stefan Karner (1995), der Experimentalphysiker Anton Zeilinger (1996), die Mars-Forscher Heinrich Wänke und Rudolf Rieder (1997), der Prionenforscher Herbert Budka (1998), der Sozialwissenschafter Christoph Badelt (1999), die plastische Chirurgin Hildegunde Piza (2000), der Theologe Ulrich Körtner (2001) und die Mikrobiologin Renee Schroeder (2002).

Bei dem Fest gab sich die österreichische Bildungs- und Wissenschaftsszene ein Stelldichein: unter anderem mit dabei waren Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V), der für Innovation zuständige Ministerialrat im BMVIT, Ingolf Schädler, Rektoren-Chef Georg Winckler, der Vorsitzende des Fachhochschulrats, Claus Raidl, der Wiener Kultur- und Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, die Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (beide S), der ehemalige Wissenschaftsminister Hans Tuppy und zahlreiche Wissenschafter und Uni-Chefs.

“Da hab ich dann den ORF angerufen”
In Kurzinterviews kamen alle zehn bisherigen Wissenschafter des Jahres zu Wort: Dabei beleuchtete etwa Zeilinger die Rolle der Wissenschaft in den österreichischen Medien launig. Als nach einer „Nature“-Publikation zwar Medien wie die Washington Post oder CNN bei ihm angeklopft hätten, habe er bemerkt, dass da doch irgendetwas fehle: „Da hab ich dann den ORF angerufen.“ Der im Zuge des BSE-Skandals bekannt gewordene Budka lobte wiederum die damalige Berichterstattung in Österreich – allerdings sei es schade, dass abseits von BSE sich heute kaum jemand für sein Forschungsgebiet interessiere.

Mit einem Science Communication Center will Penninger die Öffentlichkeit für die Forschung interessieren: „Da zeigen wir Kindern fünfköpfige Fliegen – das ist cool.“ Für ihn sei seine Tätigkeit als Wissenschafter „die schönste Arbeit der Welt“. Man gehe „jeden Tag ins Zuckerlgeschäft und kann sich die Zuckerl aussuchen“.

Redaktion: Claus Kramsl

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