Wirbel um Drogenberichte in "Östereich": Blatt will ÖFB kontaktieren

Offener Brief - "Österreich" will ÖFB kontaktieren
Offener Brief - "Österreich" will ÖFB kontaktieren ©APA (Sujet)
"Drogen-Skandal erschüttert Rapid: Ein Promi-Fan kokste im Stadion vom Meisterteller," schrieb die Tageszeitung "Österreich" in einem Bericht ihrer Mittwochsausgabe. Nachdem sich Rapid und ÖFB öffentlich gewehrt haben, möchte die Tageszeitung nun den ÖFB kontaktieren.
Clubt wehrt sich

Wie berichtet, hat der SK Rapid zu dem Artikel „Fans schnupften Koks im Stadion” der Tageszeitung “Österreich” via Aussendung offiziell Stellung bezogen. Auch der ÖFB ist am Mittwoch im Teamcamp in Orihuela mit einem offenen Brief an die Zeitung an die Öffentlichkeit gegangen – und übte harte Kritik an der Berichterstattung.

“Beim Thema illegale Drogen im Sport und rund um Veranstaltungen des Klubs verfolgt der SK Rapid eine ‘Zero-Tolerance-Strategie’!”, lässt der Klub wissen. Die veröffentlichten Bilder seien – “unabhängig ob es sich um eine illegale oder legale Substanz handelt” – im Zusammenhang mit dem Meisterteller der Fußball-Bundesliga und dem SK Rapid “völlig inakzeptabel”, da es sich bei dem Teller um das “das höchste Symbol der österreichischen Bundesliga” handle.

“Österreich” will ÖFB kontaktieren

Oliver Voigt, Geschäftsführer der Mediengruppe Österreich, kündigte gegenüber dem Branchendienst “Horizont.at” an, “in gebührender Form mit dem ÖFB” Kontakt aufzunehmen. “Grundsätzlich finde ich es legitim, offene Briefe zu schreiben und ich finde es auch recht sympathisch, sich vor den Teamchef zu stellen”, so Voigt. “Es ist nur eine Auseinandersetzung, wo die eigentlichen Akteure wieder einmal im Hintergrund agieren.

“Es kränke ihn, da die “tolle Sportredaktion” von “Österreich” unter der Leitung des “wirklich professionellen Ressortchefs Wolfgang Ruiner” das nicht verdient habe.

(APA)

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