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Wir waren für Euch am Nova Rock!

&copy C. Kramsl
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Veranstalter und Behörden ziehen positive Bilanz - 29 überwiegend groß aufgeigende Bands begeisterten die über 100.000 wetterfesten Festival-Besucher.            

Das Nova Rock, das größte Rock-Festival 2005 in Österreich, find am Sonntag mit einem energiegeladenen Auftritt der US-Punkrocker Green Day seinen würdigen Abschluss. Seit Donnerstag hatten 29 Bands auf dem Gelände bei Nickelsdorf im Burgenland gespielt. Die Pläne des Veranstalters sind aufgegangen: „Wir haben die 100.000-Besucher-Marke erreicht“, freute sich Ewald Tatar von Nova Music Entertainment. Auch die Behörden zogen eine positive Bilanz.

Stroh verhinderte Schlammschlacht

„Der Dauerregen und die damit verbundenen Bodenverhältnisse haben uns gleich am ersten Tag auf eine Bewährungsprobe gestellt, die wir sehr gut gemeistert haben“, resümierte Tatar. „Das Problem war bis Freitagmittag gelöst, zum Einlass waren die Straßen befestigt, das Areal vor der Bühne mit Stroh abgedeckt.“

Mit Regen sei bei einem Open Air immer zu rechnen, so Tatar. „Wir wussten, dass der Boden extrem belastbar ist, die Intensität der Niederschläge konnte allerdings niemand vorhersehen. Wir haben sofort mit dem Planen von Maßnahmen begonnen. Während des Regens kann man nichts machen, aber sofort danach wurde das Gelände präpariert.“

Veranstalter verspricht Nova Rock 2

Das Festival sei „auch wirtschaftlich ein Erfolg“ gewesen. „Es wird definitiv ein Nova Rock 2 geben – wo, das kann ich noch nicht sagen“, meinte Tatar zur APA. Und noch etwas dürfte für 2006 fix sein: “Wir haben viele Anfragen bekommen, warum es denn keine Video Wall gegeben hat”, kämpft Mitveranstalter Thomas Zsifkowitz im Gespräch mit Vienna Online gegen den bretternden Green Day-Sound an. “30.000 Besucher ist eben genau die Schwelle, ab der sowas interessant wird. Beim nächsten Mal wird es sicher eine geben”, verspricht Zsifkowitz.

Nova Rock 2005 – musikalisch

Auch musikalisch wusste das – zumindest bisher – dreckigste Festival der Saison zu überzeugen: Ob Audioslave und System Of A Down am Donnerstag, Marylin Manson am Freitag, Nightwish und The Prodigy am Samstag oder Green Day am Sonntag – alle Headliner rockteten was das Zeug hielt und entschädigten so für das leider gar nicht so festival-freundliche Wetter. Einzig und allein die angeblich “beste Band der Welt”, Die Ärzte, kamen doch überraschend hüftlahm und blutarm über die Lautsprecher und erfüllten nur streckenweise die in sie gesetzten (hohen) Erwartungen.

Es sollte der einzige musikalische Wehrmutstropfen bleiben, denn auch die vielleicht weniger bekannten und deshalb gegen Nachmittag programmierten Bands zeigten sich ihrer Verantwortung gegenüber der tapfer der Witterung trotzenden Besuchern mehr als bewusst. Besonders seien an dieser Stelle die deutschen Newcomer Madsen (quasi eine rockigere, arschtretende Version der Helden-Abteilung), die versponnen-genialen And You Will Know Us By The Trail Of Dead und die alten Mittelalter-Haudegen In Extremo erwähnt.

Daumen halten für 2006

Summa sumarum also eine runde Sache, dieses Nova Rock 2005, dem man für 2006 nur zwei Dinge wünschen kann: Dass es erstens der Wettergott besser mit dem Festivalvolk meint und dass ihm zweitens das Schicksal des heurigen Aerodrome erspart bleibt. Das lockte nach den sensationellen 150.000 Besuchern im vergangenen Jahr heuer aufgrund einiger Absagen publikumswirksamer Bands nämlich nicht einmal ein Drittel der Besucher nach Wiener Neustadt.

Links:

  • Festival-Special 2005
  • Konzerte in Wien
  • Von

    Claus Kramsl

  • VIENNA.AT
  • Wien
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