"Wir müssen uns spielerisch verbessern"

Nach vier Wochen Pause kehrt Abwehrspieler Dario Baldauf gegen St. Pölten zurück ins Team des FC Lustenau.

Fünf Spieltage wartet der FC Lustenau nun schon auf einen Sieg. Einer, der die Blau-Weißen wieder auf die Siegerstraße zurückführen will, ist Dario Baldauf. Der 24-Jährige, der sich im Derby gegen die Austria vor gut einem Monat einen Bänderriss zugezogen hatte, brennt gegen St. Pölten auf seinen Einsatz. “Ich freue mich natürlich. Der Heilungsprozess hat etwas länger gedauert als ich erwartet habe. Jetzt hoffe ich, der Mannschaft wieder helfen zu können”, sagt Baldauf. Am 7. August hat der FC Lustenau (3:1 in Salzburg) zuletzt voll gepunktet. Damals lag die Bjelica-Elf noch an der Tabellenspitze, mittlerweile liegt man mit zehn Punkten Rückstand auf Lokalrivale Austria Lustenau nur noch auf Platz sieben.

Selbstbewusst

Für Baldauf alles kein Problem. “Es ist erst ein Drittel der Meisterschaft gespielt. Da kann sich noch vieles tun.” Dass sein Team in einer kleinen Krise steckt, leugnet der Allrounder allerdings nicht. “Wir müssen uns spielerisch wieder mehr zutrauen. In Gratkorn hat die Mannschaft trotz der 2:3-Niederlage schon einen ersten Schritt gemacht. Gegen St. Pölten muss sich jeder Einzelne auf seine Aufgaben konzentrieren und selbstbewusst auf das Spielfeld gehen”, macht er seinen Kollegen Mut. St. Pölten sei ein unberechenbarer Gegner, der aber durchaus in Reichweite des FC Lustenau liege. 

Welches System ist erfolgreich?

FCL-Trainer Nenad Bjelica war sich gestern noch nicht ganz klar, mit welchem System er gegen St. Pölten spielen wird. 4/4/2 oder 4/3/3 sind die Spielvarianten, die der Coach im Kopf hat. St. Pölten sei ein solides Team, dass zuletzt gegen die Admira 1:0 siegte. “Wir müssen aber auf uns schauen und wollen vor der Länderspielpause auf die Siegerstraße zurückkehren”, so Bjelica.

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