Wintersturm in Israel: Schulen bleiben geschlossen

Starke Niederschläge seit Montag
Starke Niederschläge seit Montag
Ein Wintersturm mit starken Niederschlägen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sorgt seit Montag im Heiligen Land für Schulschließungen, Gasknappheit und erhöhten Stromverbrauch. Wie die Online-Zeitung "Ynetnews" (Dienstag) laut "Kathpress" berichtete, lag der Stromverbrauch in Israel am Montag mit 12.200 Megawattstunden auf Rekordhoch.


Palästinensischen Medienberichten zufolge blieben die meisten Schulen im Westjordanland und im Gazastreifen wegen der starken Regen- sowie der erwarteten Schneefälle am Dienstag den zweiten Tag in Folge geschlossen. Bei Überschwemmungen im südlichen Gazastreifen seien zahlreiche Gebäude beschädigt worden, hieß es. Der palästinensische Wetterdienst warnte vor weiteren Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten des Westjordanlands.

Auch der israelische Wetterdienst warnte vor Springfluten und wetterbedingten Straßensperrungen. Die Schulen setzten jedoch bis auf einige Ausnahmen im Norden des Landes den Unterricht fort. Abgesagt wurden unterdessen am Dienstag alle Parlamentssitzungen, wie die Tageszeitung “Jerusalem Post” berichtete.

Auf dem rund 2.800 Meter hohen Berg Hermon fiel den Angaben zufolge seit Beginn des Wintersturms etwa ein halber Meter Schnee. Der Wasserpegel des Sees Genezareth sei um zwei Zentimeter gestiegen, liege jedoch mit 212,83 Metern unter dem Meeresspiegel noch immer nur knapp über der kritischen roten Linie für Niedrigwasser (213 Meter unter dem Meeresspiegel). Das Winterwetter soll den Angaben zufolge noch bis Mittwoch anhalten.

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