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Winter's Tale - Trailer und Kritik zum Film

Viel zu lange war es ruhig um Frauenschwarm Colin Farrell im Romantikfach. Pünktlich zum Kinostart am Valentinstag (14. Februar) lädt der smarte Ire nun wieder zum Schwärmen und Träumen ein. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Im übersinnlich angehauchten, hochemotionalen New Yorker Großstadtmärchen “Winter’s Tale” gibt er den Dieb mit gutem Herz, der dämonischer Bedrohung zum Trotz zur Rettung einer schönen Rothaarigen ausholt.

Winter’s Tale: Die Geschichte

New York City rund um 1900: Ein weißes Pferd, das beim Sprung plötzlich schimmernde Flügel ansetzt, rettet dem irischen Waisen und Meisterdieb Peter Lake (Farrell) in letzter Sekunde das Leben. Bis vor kurzem noch Schützling des dämonischen Gangsters Pearly Soames (Russell Crowe), wird er von dessen Häschern nun gejagt und totgewünscht. Am Weg, die Stadt nach einem letzten Einbruch an der Upper Westside zu verlassen, hält das Schicksal Peter ebendort in Form einer schönen Rothaarigen auf: Die an Tuberkulose erkrankte Beverly Penn (“Downtown Abbey”-Schönheit Jessica Brown Findlay) ist seine Bestimmung – und findet dementsprechend nicht nur schnell in Peters Herz, sondern auch auf die Todesliste von Pearly, der im Auftrag des Teufels höchstpersönlich agiert.

Als Beverly nach einem verzweifelten Rettungsversuch in Peters Armen stirbt, entkommt der auf dem Rücken seines Pferdes und findet sich im New York der Gegenwart wieder, wo sich sein eigentliches Schicksal in der Journalistin Virginia (Jennifer Connelly) respektive deren krebskranker Tochter Abby offenbart. Doch auch der Teufel und sein Handlanger haben 100 Jahre überdauert.

Winter’s Tale: Die Kritik

Zurückhaltung ist was anderes: Jahrzehnte anhaltende Gefühle, geschwollene Liebesbekundungen, surreale Märchenelemente und jede Menge Pathos prägen das Regiedebüt von Akiva Goldsman. Für den Oscar-prämierten Drehbuchautor, aus dessen Feder u.a. “Der Klient”, “Die Jury”, “I am Legend” und “A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn” stammen, war die Verfilmung des Bestsellers “Wintermärchen” (1983) von Mark Helprin ein Herzensprojekt. Mit hochkarätiger Besetzung, Schnulzenmusik von Hans Zimmer und verträumten Szenerien setzt Goldsman seine Heimatstadt New York als Hafen für einsame Streuner und Romantiker unter leuchtenden Sternen, umgeben von fantastischen Schneelandschaften, in Szene. Hier mag sich zwar Luzifer niedergelassen haben, doch das Gute siegt immer.

Hier zeigt sich auch der Schwachpunkt, stellt das Böse in “Winter’s Tale” doch für das Auge des Betrachters nie eine wahre Bedrohung dar: Russell Crowe kommt abseits der ab und an pulsierenden Narbe in seinem Gesicht recht behäbig daher, Will Smith als kulanter Luzifer mit Ohrring und unterirdischer Kanzel schmächtig und wenig teuflisch. Akiva Goldsman konzentriert sich eben auf das Schöne: Und davon gibt es für Fans von Märchen, Romantik und gut aussehenden Iren in “Winter’s Tale” genug.

(APA)

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