Winter in Wien: 7 warme Orte, wo man bestimmt nicht friert

Manchmal nützen selbst Jacken und Schals nichts mehr gegen die Kälte.
Manchmal nützen selbst Jacken und Schals nichts mehr gegen die Kälte. ©APA/HANS PUNZ
Auch im Winter muss man in Wien nicht frieren. Es gibt einige Orte, wo man im Winter der Kälte entfliehen und sich wenigstens für ein paar Stunden eine sommerliche Auszeit nehmen kann.

Wem der Wiener Winter zu kalt ist und auch die heimische Heizung plötzlich ausfällt, der muss nicht frieren. Es gibt einige Tipps und Tricks, mit denen man sich in Wien im Winter gut aufwärmen kann. Der günstigste ist wohl, sich einfach in die Öffis zu setzen.

Die alten Bim-Garnituren der Wiener Linien haben mit etwas Glück sogar zwei Heißluft-Heizungen pro Waggon. Praktischerweise haben diese nur zwei Temperatureinstellungen – arktischer Winter oder Erdkern-Magma. Eine Einzelfahrt kostet dabei 2,40 Euro. Die längste Straßenbahnlinie in Wien ist übrigens die circa 15,8 Kilometer lange Linie 2.

Aufwärmen in Thermen und Saunen

Therme Wien-Oberlaa
Therme Wien-Oberlaa ©Foto Linsberger

Etwas “edler” aber auch teurer kann man sich in der Therme Wien verwöhnen lassen. 4.000 Quadratmeter Wasserfläche und 3.000 Quadratmeter Saunaareal bietet die Therme Wien in Wien-Favoriten. Die Tageskarte kostet hier ab 27,40 Euro für Erwachsene, für den Saunabesuch muss man zusätzlich 8 Euro einrechnen. Wem die Therme Wien zu voll ist kann sich auch bei den Thermen rund um Wien umsehen. Und dieser Artikel gibt einen Überblick, welche Sauna am besten zu einem passt.

Besuch im Wiener Schmetterlinghaus

Schmetterling
Schmetterling ©pixabay.com

Eine Auszeit von der Kälte bietet auch das Wiener Schmetterlinghaus neben der Hofburg. Denn erst bei Temperaturen über 25 Grad fühlen sich die Schmetterlinge so richtig wohl. Bei einer Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent kann man dort rund 500 lebende Schmetterlinge bewundern und sich gleichzeitig etwas aufwärmen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 7 Euro.

Schwitzen beim Hot Yoga

Hotpod Yoga
Hotpod Yoga ©Hotpod Yoga

37 Grad hat es in dem kleinen Zelt beim Hot Yoga in Wien-Margareten. Die Hitze bringt uns dabei nicht nur ins Schwitzen, sondern soll auch gut für die Muskeln sein und uns gelenkiger machen. Da wird geplankt, gedehnt und der Körper verdreht, bis der Schweiß auf die Yoga-Matte tropft. Die Stunde kostet ab 15 Euro. Nicht zu verwechseln ist das Hot Yoga allerdings mit dem Bikram Yoga, bei dem bei 40 Grad exakt 26 Posen ausgeübt werden.

Scharfes Essen heizt ein

Chili
Chili ©pixabay,com

Scharfes Essen heizt nicht nur dem Stoffwechsel ein, sondern macht auch glücklich. So kann man der Winterdepression entgehen und nebenbei noch einige kulinarische Schmankerl auskosten. Für die alteingesessenen Wiener ist der Würstelstand “Scharfer René” am Schwarzenbergplatz 15 mit seinen selbstgemachten Chilisaucen eine ordentliche Hausnummer. Wer es lieber asiatisch, aber dennoch ordentlich scharf mag, ist mit thailändischer Küche gut bedient. Gut und authentisch isst man etwa im “All Reis” in der Schweglerstraße. Und wer lieber selbst den Kochlöffel schwingt, dem sei die Chili Werkstatt ans Herz gelegt.

Spaziergang durch die Tropenhäuser

Palmenhaus
Palmenhaus ©APA/GEORG HOCHMUTH

Gleich drei verschiedene Klimazonen kann man im Palmenhaus des Tiergarten Schönbrunn durchschreiten- ein Kalthaus im Norden (5 Grad), ein “temperiertes” im Mittelpavillon (12 Grad) sowie das Tropenhaus im Süden (18 Grad). Das macht die die Akklimatisierung natürlich angenehmer. Gleich gegenüber findet sich außerdem das Wüstenhaus. Die Kombitickets mit dem Tiergarten Schönbrunn kosten 26 Euro für Erwachsene.

Aber auch im Haus des Meeres kann man sich im Tropenhaus aufwärmen und gleichzeitig die Äffchen bewundern. Die Karte kostet 18,90 Euro.

Relaxen in Hamam und Spa

Die kalte Jahreszeit eignet sich perfekt dafür, um sich eine kleine Auszeit zu nehmen und die Batterien mit einem Wohlfühl-Programm wieder aufzuladen. Ob im türkischen Hamam oder gewöhnlichen Spa – so ein Beautytermin erwärmt nicht nur Körper, sondern auch die Seele. Die besten Orte, um sich verwöhnen zu lassen, gibt es hier.

Auszeit in einem Kamincafé

Kaminfeuer
Kaminfeuer ©pixabay.com

Kaffee trinken am offenen Feuer, vielleicht ein Stück Kuchen – in einem Kamincafé in Wien tauen die durchfrorenen Glieder wieder auf. Im Marks (Neustiftgasse 82, 1070 Wien) wird etwa jeden Tag um 10 Uhr der Ofen angemacht und auch in der Bakery im Hotel Daniel ( Landstraßer Gürtel 5, 1030 Wien) kann man seine Mehlspeise neben dem wärmenden Feuer verspeisen. Das Cafe Jelinek hat streng genommen zwar keinen offenen Kamin, neben dem urigen Zimmerofen wird es aber auch mollig warm.

(red)

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