Willows 1. Song ist ein Hit

Willow Smith geht noch in die Volksschule und wird bereits als "neue Pop-Sensation" und "junger, weiblicher Michael Jackson" gehandelt. Ihre erste Single "Whip My Hair" ist schon jetzt ein YouTube-Hit. Sehen Sie hier das Video.

Das Musikvideo zu “Whip My Hair” ist erst seit zwei Tagen auf YouTube online und hat bereits 1,5 Millionen Views. Und wer es sich ansieht, muss zugeben: Der Refrain “I whip my hair back and forth” geht einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Die punkige Hiphop-Nummer, die auf Jay Zs Label Roc Nation erschienen ist, hat absolut Hitpotenzial und ist extrem gut produziert.

So wie sie im Video ihre Rastermatte durch die Gegend peitscht ? nämlich absolut Rockstar-like ? kann man kaum glauben, dass man es hier mit einem neunjährigen Mädel zu tun hat.

Eine ehrgeizige Mutter

Willows Erfolg als neue Pop-Prinzessin scheint somit vorprogrammiert. Ob man ihr den Erfolg auch wünschen soll, ist allerdings fragwürdig. Nicht, weil sie im Video aussieht, als wäre sie doppelt so alt. (Schließlich sieht Madonna aus, als wäre sie nur halb so alt.) Und auch nicht, weil sie darin so gar nicht mädchenhaft rüberkommt. (Denn im Grunde ist es egal, ob man “La Montanara” singt oder “I whip my hair back and forth”.) Sondern, weil es meistens die Eltern sind, die ihre ach so begabten Kinder “fördern” wollen.

Jada Pinkett-Smith ließ dies auch kürzlich gegenüber dem “Ambassador”-Magazin durchblicken: “Ich freue mich, sagen zu dürfen, dass meine Tochter Willow bald ein Album herausbringen wird, und ich freue mich darauf, von ihr kreierte Musik zu genießen. Ich bin sehr aufgeregt, und ich muss sagen, sie ist großartig. Sie wird darin besser sein, als ich es jemals werden könnte!”

Klingt irgendwie nach Scientology?

In Ryan Seacrests Radiosendung auf Kiss Fm erklärte Willow die Bedeutung des Songs wie folgt: “Es bedeutet, dass man ein Individuum sein soll. Du kannst keine Angst davor haben, du selbst zu sein … und du kannst dir von niemandem sagen lassen, dass das schlecht ist … meine Mama und ich, wir sind sehr starke Individuen, und das weiß ist, weil sehr viele Menschen nicht sie selbst sind, deshalb sind sie auch nicht glücklich.” Ähnlichkeiten mit den Postulaten von Ron L. Hubbard, dem Gründer von Scientology, sind möglicherweise nicht bloß Zufall. Schließlich sind ihre Eltern Will Smith und Jada Pinkett-Smith sehr angesehene Mitglieder der umstrittenen Glaubensgemeinschaft.

(ann_jovi/Foto: dapd)

Hier können Sie sich das Musikvideo zu “Whip My Hair” ansehen:

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