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Willem Dafoe kommt nicht nach Wien

52. Viennale startet mit österreichischem Film - Dafoe kommt nicht
52. Viennale startet mit österreichischem Film - Dafoe kommt nicht ©EPA
Die 52. Viennale bleibt vorerst ohne Stargast. US-Star Willem Dafoe wird nicht zum größten Filmfestival in Wien erscheinen, wie jetzt bekannt wurde.
Fakten zur Viennale
Die Filmhighlights im Überblick

Die trockenhumorige Kleist-Romanze “Amour Fou” von Jessica Hausner bildet am Donnerstag den Auftakt zur 52. Viennale.Es ist der erste österreichische Eröffnungsfilm seit “La Pivellina” von Tizza Covi und Rainer Frimmel vor fünf Jahren und eine von insgesamt neun aktuellen heimischen Arbeiten, die sich im diesjährigen Programm finden. US-Star Willem Dafoe wird das Festival indes nicht beehren.

Willem Dafoe kommt nicht zur Viennale

Dafoe war, wenn man so will, die letzte Hoffnung des Festivals auf einen großen Stargast, nachdem bereits Tribute-Gast Viggo Mortensen der Viennale fernbleibt. Doch auch der prominente US-Regisseur Abel Ferrara, für den Dafoe als “Pasolini” vor der Kamera stand, konnte den Hollywood-Schauspieler nicht von einem Wien-Besuch überzeugen. So bleibt die Gala für Ferrara am 3. November die einzige Festveranstaltung im Festivalrahmen.

Dass die Viennale auf große Gäste nicht zwingend angewiesen ist, zeigte am Wochenende der Rekord beim Vorverkaufsstart. Rund 42.000 Tickets gingen an den ersten beiden Tagen über die Theke, von den 391 Vorstellungen zwischen 23. Oktober und 6. November waren 75 rasch ausverkauft. Zu den Favoriten des Publikums zählen naturgemäß die Festivalhighlights aus Cannes und Venedig wie “Deux Jours, Une Nuit” mit Marion Cotillard, “Clouds of Sils Maria” mit Juliette Binoche und Kristen Stewart oder “Birdman” mit Michael Keaton. Aber auch Filmen wie Woody Allens “Magic in the Moonlight” oder Lars von Triers “Nymph()maniac” ist offensichtlich schwer zu widerstehen.

Der Blick in die Vergangenheit

Auf bekannte Namen insgesamt größtenteils verzichtend, wirft die Viennale in diesem Jahr dagegen verstärkt einen Blick in die Vergangenheit: Den Auftakt markiert mit “Amour Fou” ein Historiendrama über den Dichter Heinrich von Kleist, auch der Schiller-Film “Die geliebten Schwestern” von Dominik Graf, der Western “The Homesman” von Tommy Lee Jones, Lav Diaz’ Locarno-Gewinner “From What Is Before” oder Lisandro Alonsos “Jauja” mit Viggo Mortensen erzählen Geschichten vergangener Tage.

Und nicht zuletzt in der HBO-Miniserie “Olive Kitteridge”, in Porträtfilmen wie “Pasolini”, “Altman” und “Burroughs: The Movie”, in Dokumentarfilmen, die vergangene Ereignisse beleuchten, wie “1971” oder “Red Army”, sowie in Klassikern wie “Halbe Welt” von Florian Flicker, “They All Laughed” von Peter Bogdanovich oder “Dog Day Afternoon” von Sidney Lumet wird der Geist der Vergangenheit beschworen. Damals, als das Kino nicht fast zur Gänze aus digitalen Informationen bestand, war auch das 16mm-Format noch üblicher, dem beim Festival ebenso ein eigener Schwerpunkt gewidmet ist wie den Regiegrößen John Ford und Jean-Luc Godard oder dem Schauspieler und Filmemacher Fritz Kortner.

Ein Hauch von Nostalgie

Inmitten dieses Hauchs von Nostalgie, der die Viennale in ihrem 52. Jahr umschwebt, hat das Festival aber dennoch starke junge Positionen im Programm – von den US-Indies Alex Ross Perry und Debra Granik, von den jungen Deutschen wie Jan Soldat und Julian Radlmaier, von den heimischen Filmkünstlern wie Johann Lurf und Dorit Margreiter oder von vielversprechenden Nachwuchshoffnungen wie dem Österreicher Sebastian Brameshuber und dem Schweden Ruben Östlund. Letzterer beschließt das Festival am 6. November mit seiner bissigen Komödie “Turist”, einem der Highlights in diesem Jahr

Alles zur Viennale auf VIENNA.at.

(APA)

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