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Wifo weckt gedämpfte Hoffnung

Das Wirtschaftsforschungsinstitut sagt sowohl der EU als auch Österreich vorerst nur eine gedämpfte Erholung der Wirtschaft voraus.


Durch Konjunkturimpulse aus Nordamerika wird in Europa zwar noch 2003 ein Konjunkturaufschwung einsetzen, der Höhepunkt soll jedoch erst 2005 erreicht werden. Durchschnittlich soll das Plus beim Bruttoinlandsprodukt in den nächsten Jahren zwei Prozent betragen.

Impulse könnte der Aufschwung primär von der Weltwirtschaft erhalten. Vor allem die US-Wirtschaft sollte wieder anspringen. „Erhebliche Risiken“ sind freilich durch einen möglichen Irak-Krieg und dessen Effekte auf die Rohstoffpreise aber auch durch die weitere Entwicklung der Aktien- und Immobilienmärkte möglich.

Europa bleibt laut Wifo aber gegenüber dem Konjunkturaufschwung in Nordamerika deutlich zurück. Neben einer weniger expansiven Zinspolitik bremst hier vor allem die Fiskalpolitik die Konjunktur. Auch die wirtschaftspolitischen Bemühungen großer EU-Länder zur Erreichung eines ausgeglichenen Haushalts dämpfe die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Die EU-Wirtschaft werde daher von 2001 bis 2006 um nur 2,1 Prozent pro Jahr wachsen.

Österreichs Wirtschaft könnte von einer allmählichen Nachfrageerholung der wichtigsten Handelspartner besonders begünstigt sein, meint das Wifo. Schwächer entwickle sich im Aufschwung jedoch die Inlandsnachfrage. Den Konjunkturhöhepunkt in Österreich erwartet das Wifo mit einem realen Wirtschaftswachstum von etwa 2 1/2 Prozent im Jahr 2005.

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