Wiens Waste-Watcher erweitern ihr Aufgabenspektrum

©Foto: Christian Fürthner
Neben dem Abstrafen von Hundekotsündern, dem Handhaben der Problematik von zurückgelassenen Einkaufswagen und der illegalen Sperrmüllabladung gehen die Müll-Männer noch mehreren Aufgaben nach.
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Dies zeigt der Blick auf die heuer erfolgten Ermahnungen, Mandate und Anzeigen. Der Grund: Die Wiener zeigen sich in den drei erstgenannten Feldern deutlich disziplinierter, heißt es aus dem Büro von Umweltstadträtin Ulli Sima (S).

So haben die Watcher in den fünf Monaten von Jänner bis Mai 431 Anzeigen, Mandate und Ermahnungen gegen Hundebesitzer ausgesprochen, welche die Hinterlassenschaft ihres Vierbeiners auf der Straße belassen wollten – gegenüber 758 in den elf Monaten des Vorjahres. Hinter der Quote 2008 zurück blieben die Einkaufswagen: Während damals 442 “Täter” Probleme mit den Waste-Watchern bekamen, waren es heuer bisher nur 132. Beim Sperrmüll liegt das Verhältnis mit 570 Fällen im Jahr 2008 und heuer 194 ähnlich.

Deutlich gestiegen ist im Verhältnis jedoch der über diese drei konkreten Vergehen hinausreichende Bereich. 2008 wurden noch insgesamt 901 Anzeigen, Mandate und Ermahnungen wegen weggeworfener Dosen, Plastiksackerln, wegen Hinterlassenschaften im Baustellenbereich, illegaler Streusplittentsorgung durch Hausbesitzer oder wegen Zigarettenstummeln auf Spielplätzen erlassen. Im deutlich kürzeren Zeitraum heuer waren es bereits 861.

Zugleich verwundert der Anstieg weniger, wenn man das Anwachsen der Müll-Sherriff-Truppe im selben Zeitraum betrachtet. Bestanden die Waste-Watcher zu Beginn aus 30 Hauptamtlichen, ist ihre Zahl mittlerweile um 290 nebenberufliche Waste-Watcher – vornehmlich Stadtgärtner – aufgestockt worden und umfasst derzeit somit 320 Aktive.

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