Wiens Straßenbahnen 2020 1.649 Mal von Falschparkern blockiert

Rund vier Mal pro Tag wurden die Wiener Linien im Jahr 2020 durch Falschparker blockiert.
Rund vier Mal pro Tag wurden die Wiener Linien im Jahr 2020 durch Falschparker blockiert. ©Wiener Linien
2020 wurden Wiens Straßenbahnen 1.649 Mal durch Falschparker blockiert - als durchschnittlich viereinhalb Mal pro Tag, das teilten die Wiener Linien am Montag mit. Immerhin ist die Zahl der nicht korrekt abgestellten Fahrzeuge und die damit verbundenen Behinderungen im Vergleich zu 2019 gesunken. Im Vorjahr konnten die Bims 2.030 Mal nicht weiterfahren.

Die Verkehrsbetriebe führten den Rückgang auch auf ihre Anstrengungen zurück, "Falschparker-Hotspots" durch Baumaßnahmen laufend zu entschärfen. So wurde beispielsweise zu Jahresbeginn auf einem Abschnitt der Blindengasse in der Josefstadt durch Gehsteigverbreiterungen die Zahl der Blockaden von 100 auf heuer gerade einmal 13 gesenkt. "In Zeiten einer globalen Klimakrise bringt der Wegfall von wenigen Stellplätzen Hunderte umweltbewusste Öffi-Nutzerinnen und -nutzer noch schneller an ihr Ziel", wurde in einer Aussendung erklärt. Auch in anderen Bezirken fanden und finden ähnliche Maßnahmen statt.

Die Wiener Linien raten Autofahrern, die Betonplatten, auf denen die Gleise liegen, unbedingt frei zu halten und zudem beim abgestellten Fahrzeug die Seitenspiegel einzuklappen - denn: "Werden die Öffis blockiert, kann das mitunter mehrere hundert Euro kosten. Neben einer Verwaltungsstrafe sind auch die Kosten für den Feuerwehreinsatz oder Abschleppdienst zu tragen sowie die Überstunden des notwendigen Personals", warnen die Wiener Linien.

(APA/Red.)

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