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Wiens schönster Schanigarten

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Zu Beginn der kühleren Jahreszeit wurden in Wien die schönsten Schanigärten der Stadt gekürt. Mehr als 16.000 Wiener und Wienerinnen haben ihre Stimme abgegeben, prämiert wurden jeweils drei Schanigärten pro Bezirk.

Den „Goldenen Schani“ erhalten unter anderem so bekannte Lokale wie die Meierei im Prater, das Cafe Schwarzenberg oder das Schlossquadrat – sowie zahlreiche „Geheimtipps“, die außerhalb ihres Bezirkes noch kaum bekannt sind. Zu den insgesamt 69 Preisträgern gehört auch „Brandauers Schlossbräu“ in Hietzing, in dem am Donnerstag die Preisverleihung stattgefunden hat. Bewertet wurden vor allem Charme und Flair der jeweiligen Gärten.

Schnitzel steht weiter auf Platz eins

Die Situation in der Wiener Gastronomie ist dem Vernehmen nach durchaus zufrieden stellend. Die designierte Nachfolgerin von Kammerpräsident Walter Nettig, Brigitte Jank, verwies auf Umfragen, wonach 22 Prozent der Wiener ein bis zwei Mal in der Woche auswärts essen. Die Besucher der heimischen Gaststätten schätzen demnach vor allem traditionelle Küche. Die beliebteste Speise sei nach wie vor das Wiener Schnitzel, versicherte Jank.

Der Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Josef Bitzinger, berichtete, dass zuletzt vor allem das Verhältnis zwischen Gastronomen und Anrainern besser geworden sei. Viele Wirte haben sich demnach bemüht, den Geräuschpegel – vor allem in den Schanigärten – zu senken.

Verteuerung der “besseren” Schanigärten?

Diskussionen hatte es zuletzt auch um jene Gespräche mit der Stadt Wien gegeben, in denen eine Verteuerung der Schanigärten in guten Lagen in Aussicht gestellt worden war. Von Seiten der Wirtschaftskammer war dazu Kritik laut geworden. Wie Kammerchef Walter Nettig berichtete, soll es demnächst weitere Gesprächsrunden zur Zonen-Regelung geben.

Laut Nettig zeichnet sich nun eine Lösung ab, die sowohl Benachteiligungen verhindert als auch dem „Wildwuchs“ der Schanigärten Einhalt gebieten soll. Schon in den kommenden vier Wochen sei dazu eine Einigung möglich, hieß es. „Ich hoffe auf eine tragbare, sinnvolle Lösung“, betonte Nettig.

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