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Wiens bunteste Demo des Jahres: Die Regenbogenparade 2012

"Born This Way" war das Motto der Regenbogenparade 2012 in Wien.
"Born This Way" war das Motto der Regenbogenparade 2012 in Wien. ©Vienna.at/Marilies Welt
Mit etwas Verspätung startete am Samstagnachmittag die 17. Regenbogenparade. Um 15.20 Uhr setzte sich der Zug beim Rathausplatz in Bewegung, um gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und Transgender-Personen zu demonstrieren.
Der bunte Protest
Aufmarsch am Ring
Mehr Paraden-Bilder
So bunt ging's zu
Die Vienna Pride 2012
Wiener Linien bei der Parade

Der Marsch zog in Folge lautstark über die Ringstraße – heuer wieder in Fahrtrichtung. Für gute Laune unter den Teilnehmern sorgte sicherlich auch das Wetter: Dieses zeigte sich mit Sonnenschein von seiner besten Seite. 

Heuer umrundet die Regenbogenparade den Ring erstmals komplett – Start und Ziel ist das Rathaus. Die Route führt dabei über den Schottenring, entlang des Kais vorbei an Schwedenplatz, Urania, Stadtpark, Karlsplatz und Heldenplatz zum Rathausplatz. Angeführt wurde der Tross von der Motorradtruppe “Dykes on Bikes”. Ihnen folgten zwei Straßenbahnen der Wiener Linien, in Regenbogenfarben bemalt.

Sommerliche Hitze bei der Regenbogenparade

Dann kam der Rest der 43 Gruppen, darunter mehrere Trucks und bunt geschmückten Gefährten. Auch die sozialdemokratische Teilorganisation SoHo (Sozialdemokratische Lesben, Schwulen und Transgender Organisation) sowie die Grünen Andersrum waren vertreten.

Unter den Teilnehmern der Parade war auch Stadträtin Sandra Frauenberger (S). Mit von der Partie war einmal mehr Hermes Phettberg, der mit einem Fahrrad-Taxi über den Ring kutschiert wurde. “Ich fahre jedes Mal mit”, so der bekennende Homosexuelle.

“Die Stimmung ist fantastisch”, freute sich Christian Högl, Obmann des Organisationsvereins Hosi (Homosexuelle Initiative). Högl hofft heuer auf besonders viele Teilnehmer: “Wir erwarten auf jeden Fall 120.000 Menschen.” Das Motto der Parade “Born This Way” soll zu einem öffentlichen Bekenntnis einladen und auch heterosexuelle Menschen gleichermaßen ansprechen und einbinden.

Partystimmung und kreative Kostüme

Ausgefallene Outfits und nackte Haut: Den Tausenden Zaungäste auf der Wiener Ringstraße ist wohl nicht langweilig geworden, gab es doch viel zu sehen. Die Teilnehmer des Umzugs hatten nämlich in Sachen Selbstinszenierung ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Das Spektrum reichte hier von Engeln über Teufel, Schlümpfe, Matrosen, Trachtenpärchen, knapp bekleidete Sambatänzerinnen bis hin zu Nonnen und natürlich viel Latex und Leder.

Wohl auch wegen des sommerlich heißen Wetters gab es besonders viel nackte Haut zu sehen – insbesondere in Form von nackten Oberkörpern. Dabei zogen nicht nur Männer, sondern auch Frauen oben blank.

Botschaft weiter im Fokus halten

Für Partystimmung bei der Parade sorgte die passende Musik: Auf vielen Trucks waren Lautsprecher installiert, aus denen laute Technobeats und Discomusik schallten.

Doch neben der Feierlaune wurde auch auf die politische Botschaft nicht vergessen. Denn die Regenbogenparade ist eine Demonstration gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und Transgender-Personen.

Auf Plakaten hielten die Teilnehmer Forderungen und Slogans fest: “Andersrum ist nicht verkehrt”, “Freie Wahl des Geschlechts ohne Diskriminierung und Diffamierung” oder “Ein echter Wiener geht mit Tunten” war zu lesen. Politisch wird es heute Abend auch bei der Abschlusskundgebung am Rathausplatz. Dort werden unter anderem Stadträtin Sandra Frauenberger (S) und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (G) Reden halten, wie angekündigt wurde.

Im Anschluss an die Parade findet am Rathausplatz die Schlusskundgebung in Form einer “Pride Show” statt. Diese startet um 18.00 Uhr. Dort gibt es neben den politischen Statements auch Live-Musik.

(APA)

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