Wienerin klagt nun doch nicht auf Schnee

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Eine Wienerin, die wegen angeblich schlechter Pistenverhältnisse eine Klage gegen ein Vorarlberger Skigebiet erwogen hat, wird nun doch nicht vor Gericht ziehen.

Sie habe sich nur fürchterlich über die Arroganz der Verantwortlichen geärgert, berichtete am Montagmittag ORF Radio Vorarlberg unter Bezugnahme auf den Anwalt der Wienerin. In Zukunft werde sie ihren Urlaub an einem anderen Ort verbringen.

Die Frau hatte sich darüber aufgeregt, dass sie mit ihren Kindern wegen des Pistenzustands nur selten Ski fahren und ihre Wochenkarte nicht ausnützen konnte. Seine Mandantin sei beim Kartenkauf in der Talstation nicht ausreichend über die Pistenverhältnisse informiert worden, hatte der Rechtsanwalt argumentiert. Konkret ging es um 550 Euro, die die Wienerin zurückhaben wollte.

Zu Mittag stellte die Frau über ihren Anwalt fest, dass ihr das Geld nicht so wichtig sei. Als Stammgast in dem Skigebiet, das der Anwalt nicht namentlich nannte, habe sie sich aber über die gezeigte Arroganz geärgert. Sie werde künftig nicht mehr in der Vorarlberger Skistation urlauben.

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