Wiener WU ist erste klimaneutrale Uni Österreichs

Die Gebäude der WU in Wien entsprechen den höchsten Nachhaltigkeitsnormen.
Die Gebäude der WU in Wien entsprechen den höchsten Nachhaltigkeitsnormen. ©WU
Die Wiener WU kompensiert alle durch den laufenden Betrieb entstandenen Kohlenstoffemissionen, indem sie gezielt Klimaschutzprojekte aus dem In- und Ausland unterstützt.

Als öffentliche Institution hat die WU ihre Verantwortung wahrgenommen, ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig zu bauen. Im laufenden Betrieb wird auf sparsamen und effizienten Ressourcenverbrauch sowie auf Senkung des Materialeinsatzes geachtet. Die Gebäude sind “Blue Building” (Weiterentwicklung von “Green Building”) zertifiziert und der Betrieb der WU ist nach EMAS und ISO 14001 zertifiziert. Trotzdem lassen sich CO2-Emmissionen im laufenden Betrieb nicht gänzlich vermeiden.

WU unterstützt drei Klimaschutzprojekte

Für die Erlangung der CO2-Neutralität arbeitet die WU mit Climate Austria, einer österreichischen Initiative für freiwilligen Klimaschutz, zusammen. Durch Abfall, Heizung, Klimatisierung oder Stromverbrauch entstehen im laufenden Betrieb an der WU jährlich 1.100 Tonnen Kohlenstoffemissionen. Genau diese Menge an CO2 kompensiert die WU, indem zwei Projekte in Österreich und ein internationales Klimaschutzprojekt finanziell unterstützt werden.

Der gemeinnützige Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung wird dabei unterstützt, auf LED Beleuchtung umzusteigen. Mit dieser Maßnahme werden auf 10 Jahre hin rund 300 Tonnen CO2 eingespart. Für den Verein Caritas4you und dessen MitarbeiterInnen werden Elektrofahrräder angeschafft. Damit müssen Arbeitswege zu betreuten Wohneinrichtungen nicht mehr länger mit dem Auto, sondern können CO2-neutral zurückgelegt werden. CO2-Einsparung auch hier: rund 300 Tonnen.

Internationales Projekt in Ruanda

Das dritte Projekt fördert effiziente Kochstellen (Tonöfen) in Ruanda. Diese werden vor Ort in einem Ziegelwerk produziert, schaffen so Arbeitsplätze und tragen durch die Verringerung des Holzverbrauchs dazu bei, die einzigartige Vegetation und Biodiversität im Osten Ruandas zu bewahren. Die gemeinsam mit lokalen ExpertInnen in Ruanda entwickelten Öfen verringern die Kohlenstoffemissionen und Rauchbelastung gegenüber herkömmlichem offenem Feuer um mehr als 60% (500 Tonnen CO2-Einsparung) und verbessern dadurch die Lebensqualität für Familien.

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