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Wiener Wirtschaftsinstitut will Investition von 1 Billion Euro für Europäische Seidenstraße

Mit einer Billion Euro soll die "Europäische Seidenstraße" finanziert werden.
Mit einer Billion Euro soll die "Europäische Seidenstraße" finanziert werden. ©Pixabay.com (Sujet)
Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) will das Projekt "Europäische Seidenstraße" auf Schiene bringen, um die Infrastrukturentwicklung voranzutreiben. Dazu wird vorgeschlagen, eine Billion Euro zu investieren.

"Ein Großteil der europäischen Verkehrsinfrastruktur befindet sich in einem schlechten Zustand, selbst in einigen wohlhabenden Teilen Europas, wie beispielsweise Deutschland. Die Peripherie Europas hat erheblichen wirtschaftlichen Aufholbedarf - unter anderem wegen massiver Infrastrukturdefizite. Das vorgeschlagene Projekt Europäische Seidenstraße soll dazu beitragen, sowohl das Problem des schleppenden Wachstums im Westen des Kontinents als auch die Entwicklungsprobleme im Osten zu lösen. Darüber hinaus könnte es ein neues Narrativ über die Zusammenarbeit in Europa darstellen", heißt es via Aussendung am Mittwoch vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw).

Investitionsvorschlag des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche

Es wird vorgeschlagen, mittels Europäischen Seidstraßen Trust (ESRT), der von einem Europäischen Staatsfonds (ESWF) unterstützt wird, die Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen zu organisieren. In der Anfangsphase könnte die Europäische Zentralbank einen Teil ihres Vermögens in einer Weise reinvestieren, die mehr Risiko mit sich bringt, aber auch mehr Einnahmen bringt, entsprechend der Struktur des norwegischen Ölfonds. Längerfristig wird damit gerechnet, dass der ESWF aus etwa 3% des BIP des Euroraums anwachsen wird, was ausreichen sollte, um die ESRT-Anleihen zu garantieren - auch wenn sich die langfristigen Zinsen in ferner Zukunft wieder in einen positiven Bereich bewegen.

Eine Diskussion zu diesem Vorschlag wird am 21. November 2019 um 11.30 Uhr in einer Podiumsdiskussion in der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU geführt. Diese findet in Kooperation mit der Österreichischen Nationalbank statt.

(Red.)

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