Wiener Westbahnhof: SPÖ höhnt über VP-Kritik

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Die Wiener SPÖ spricht im Zusammenhang mit den Umbauplänen für den Wiener Westbahnhof von einer "inkonsequenten Haltung" der Wiener ÖVP.

“Einerseits fordert VP-Verkehrssprecher (Wolfgang, Anm.) Gerstl eine entsprechende hochwertige Entwicklung an diesem Standort – zu der logischerweise auch ein Einkaufszentrum gehört. Auf der anderen Seite wettert Gerstl-Parteifreund (Fritz, Anm.) Aichinger gegen ein Einkaufszentrum”, meinte der Vorsitzende des gemeinderätlichen Planungsausschusses, SP-Mandatar Karlheinz Hora, in einer Aussendung.

Aichinger hat am Mittwoch Zweifel am Erfolg für das geplante Westbahnhof-Einkaufszentrum geäußert. “Vielleicht sollten sich diese beiden Herren einmal intern absprechen, bevor sie an die Öffentlichkeit gehen”, so der Rat von SP-Gemeinderat Hora. Derzeit finde anscheinend ein Wettbewerb zwischen den Grünen und den Schwarzen statt, wer in Wien stadtplanerische Entwicklungen besser verhindern könne, so Hora weiter.

Die Grünen forderten am Mittwoch einen Freiraumwettbewerb für das Gelände um den Bahnhof. “Das Areal des neues Westbahnhofs muss verbindender Knotenpunkt zwischen innerer und äußerer Mariahilfer Straße werden”, erklärte deren Planungssprecherin Sabine Gretner in einer Aussendung. Durch einen attraktiven Vorplatz und eine verbesserte Fußgängeranbindung solle eine Verbindung zwischen den betroffenen Bezirken hergestellt werden.

Die Wiener FPÖ sprach sich ebenfalls für eine bessere Verbindung der betroffenen Stadtteile aus. Gemeinderat Dietbert Kowarik schlug eine Überdachung von Gleiskörpern und Anlagen der ÖBB vor. Dadurch wäre eine “vielfältige Nutzung mit fußläufigen Verbindungen, Grünflächen, Wohnungen, Garagenplätzen, Freizeit-, Bildungs- und Nahversorgungseinrichtungen” möglich, befand er in einer Pressemitteilung. Diese Maßnahme, so zeigte er sich überzeugt, könne auch dem Einkaufszentrum Frequenz bringen.

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