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Wiener "Waste Watcher" schritten im Vorjahr 9.688 Mal ein

Wiener Waste Watcher: Zigarettenstummel als Hauptproblem.
Wiener Waste Watcher: Zigarettenstummel als Hauptproblem. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Im Vorjahr tätigten die Wiener "Waste Watcher" 9.688 Amtshandlungen. Konkret hat die städtische Abfalltruppe 7.853 Organmandate verhängt. Dazu setzte es 712 Anzeigen und 1.123 Ermahnungen, wie Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) der APA mitteilte.
Was dürfen die Kontrollorgane der MA48

Die mit Abstand häufigste Müllsünde war einmal mehr die unsachgemäße Entsorgung von Zigarettenstummeln.

Rund 90 Prozent aller Amtshandlungen betrafen 2019 die Verunreinigung durch Glimmstängel. Allein 7.196 Organstrafen wurden hier in Rechnung gestellt. Sie schlagen mit 50 Euro zu Buche. Werden Tschick aus dem Auto geworfen, kann das mindestens 100 Euro kosten. Dazu kamen 560 Anzeigen und 998 Ermahnungen.

Weggeworfene Zigarettenstummel als Müllproblem

Geraucht wird in Wien offenbar jede Menge. Laut Stadt wurden im Vorjahr beachtliche 128 Millionen Stummel in den fast 21.600 Mistkübeln mit Aschenbecheraufsatz und den mehr als 2.100 freistehenden Aschenrohren entsorgt. Sima verwies bei der Thematik darauf, dass auf den Boden oder ins Wasser geworfene Zigaretten nicht nur Giftstoffe, sondern durch den Kunststoffanteil im Filter auch Mikroplastik in die Umwelt gelangten.

Hinter den nicht fachgerecht entsorgen Zigarettenresten rangierten in der Waste-Watcher-Statistik die Hundstrümmerl. Die 381 Amtshandlungen setzten sich aus 326 Organmandaten, 31 Anzeigen und 24 Ermahnungen zusammen. Wegen illegal abgestellter Einkaufswägen musste der Kontrolltrupp 141 Mal (70 Strafen, 42 Anzeigen, 29 Ermahnungen) einschreiten. Nur 16 Interventionen gab es aufgrund von Sperrmüll. Die restlichen 396 Amtshandlungen verteilten sich auf sonstige Abfallvergehen.

Bei aller Strenge betonte Sima: "Unser Ziel sind nicht maximale Strafen, sondern maximale Sauberkeit." Folglich wurden allein im Vorjahr fast 26.000 "Infogespräche" geführt.

Wiener Waste Watcher wurden 2008 ins Leben gerufen

Die Waste Watcher wurden 2008 ins Leben gerufen. Sie zählen derzeit rund 50 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu kommen in etwa 400 speziell ausgebildete Personen des Stadtgartenamts und der Müllentsorgung, die Kontrollaufgaben im Rahmen ihres Außendienstes miterledigen. Seit Bestehen der Mistbrigade wurden insgesamt 83.139 Amtshandlungen vorgenommen. Diese setzten sich aus 55.434 Organstrafen, 15.781 Ermahnungen und 11.924 Anzeigen zusammen.

(APA/Red)

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