Wiener ÖVP will mit "cooler Sonnenenergie" die Inflation bekämpfen

Angesichts der aktuellen heißen Temperaturen setzt die Wiener ÖVP auf Kühlung: Besonders der stetige Zuwachs an Klimaanlagen sei für den Anstieg des Stromverbrauchs und mithin steigenden CO2-Ausstoß Wiens verantwortlich, klagte VP-Umweltsprecher Roman Stiftner am Montag in einer Pressekonferenz.

Zugleich heize die SP-Stadtregierung durch ihre Untätigkeit in diesem Sektor die Preissteigerungen an. “Coole Sonnenenergie hilft am besten gegen Inflation”, konstatierte dagegen Stiftner.

Demnach solle die CO2-freundliche Solartechnik bei Büroneubauten zur Raumklimatisierung vorgeschrieben und allgemein die Förderung bei Neubauten darauf abgestimmt werden – ein Thema, das der Grüne Energiesprecher Christoph Chorherr seit langem forciert. Auch die Umstellung alter Klimaanlagen auf energiesparendere Modelle müsse von der Stadt gefördert werden, forderte Stiftner. Die Gemeinde solle ihre Amtshäuser umstellen, Musterbauten errichten und ein Forschungsprogramm zum Thema auflegen. Wien sei bei erneuerbaren Energien schließlich nach wie vor Schlusslicht.

Ein weiteres Mittel zur Inflationsbekämpfung sei, das Monopol der Fernwärme aufzubrechen und das kommunale Leitungsnetz auch für andere Anbieter zu öffnen. Stiftner ortete hier ein Einsparpotenzial von zehn Prozent. Zugleich solle das Fernwärme-Projekt “Fernkälte”, das derzeit im Stadtteil TownTown als Pilotversuch umgesetzt wird, auf neue Gebiete wie dem Flugfeld Aspern oder der BahnhofCity ausgedehnt werden.

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