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Wiener Urania: Festival Tango Argentino

Vom Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Juni 2005 präsentiert die Wiener Urania das diesjährige "Festival Tango Argentino".

Dieses bereits traditionelle Festival erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit und bietet 2005 ein noch abwechslungsreicheres und vielfältigeres Programm für jeden Geschmack.

Musikalischer Auftakt ist am 17. Juni um 19.30 Uhr im Mittleren Saal der Wiener Urania mit dem aus vier Frauen bestehenden Tango-Quartett “Bien frappé” aus Buenos Aires. Das Repertoire besteht aus Adaptionen von Originalarrangements, sowie eigenen Interpretationen, wobei alle großen AutorInnen und KomponistInnen der verschiedensten Tangoepochen berücksichtigt werden.

Der Samstag steht dann ganz im Zeichen der eigenen Tanzfertigkeiten. Nicolás Bertucci unterrichtet in drei Workshops nach dem Originalstil der alten Milongueros, so wie er auch heute noch in Buenos Aires getanzt wird. Im Workshop von 16.00 bis 17.30 Uhr kann man die ersten Schritte lernen bzw. Vorkenntnisse vertiefen. Die zweite Einheit von 17.30 bis 19.00 ist speziell für AnfängerInnen oder TänzerInnen mit Vorkenntnissen. Der dritte Workshop von 19.00 bis 20.30 Uhr widmet sich schließlich dem Vals, dem Tango im Takt.

Alejandra Rogel, eine langjährige Profitänzerin und erfahrene Tangolehrerin gibt am Samstag und Sonntag, jeweils von 16.00 bis 17.30 Uhr einen Ein- und Überblick in die Techniken des Tango. Diese Workshops sind für Männer und Frauen mit Tanzerfahrung bestimmt. Themen des Kurses sind unter anderem Haltung und Gleichgewicht, Führung, Musikalität und Harmonie in der Bewegung.

Samstag Nacht von 21.30 bis 02.00 Uhr veranstaltet die Wiener Urania im Rahmen der “Langen Nacht der Musik” des ORF eine Milonga, also einen argentinischen Tanzabend, bei dem man das Erlernte im romantischen Dachsaal der Wiener Urania, hoch über den Dächern von Wien, weiter perfektionieren und in Gesellschaft erproben kann.

Durch die Ausstellung der “Tangobilder” von Thomas Hof und Robert Kniefaz, deren Werke eine malerische Verschmelzung von Musik und Körper darstellen, wird das Festival auch in visueller Hinsicht abgerundet.

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