Wiener Universitäts-Kinderklinik braucht Unterstützung

Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde am Wiener AKH würde dringend mehr Mittel für die Forschung benötigen. Darauf verwies in einer Aussendung der Chef der Abteilung Arnold Pollak.

Die Universitäts-Kinderklinik behandelt pro Jahr rund 4.300 Kinder stationär und mehr als 70.000 ambulant. Darüber hinaus ist sie auch eine der aktivsten forschenden Abteilungen.

Doch es gibt auch Mankos. Pollak: “Wir könnten mehr Kindern helfen. .Als Universitätsklinik kommt uns die Aufgabe zu, uns um die schweren Fälle anzunehmen, bei deren Betreuung die entsprechenden Abteilungen der kleineren Krankenhäuser an ihre Grenzen stoßen. Wir könnten weit größere Erfolge in der Therapie erzielen, wenn größere finanzielle Möglichkeiten zur Verfügung stünden.” Hier ginge es besonders um zusätzliches Geld für die Forschung.

Jüngste Erfolge an der Klinik waren die Eröffnung einer Neonatologischen Intermediate Care Station im Jahr 2006 zur spezialisierten Weiterbetreuung von Frühgeborenen nach Versorgung an der Frühgeborenen-Intensivstation, wobei bereits Kinder ab einem Geburtsgewicht von 500 Gramm gute Überlebenschancen haben. Auch der weitere Ausbau des tagesklinischen Betriebes des Zentrums für Kinder mit Hirntumoren war eine wichtige Maßnahme. Dieses ist das drittgrößte im deutschsprachigen Raum – das einzige in Österreich mit 350 Patienten in regelmäßiger Betreuung und etwa 50 Neuerkrankungen pro Jahr. Zusätzliche Forschungsmittel würde gerade hier helfen. Dabei ist man auch auf Spenden angewiesen.

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