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Wiener U-Bahn wird am 28. Februar 30

Andreas Habicher
Andreas Habicher
Unsere Wiener U-Bahn: Das erstes Teilstück ging vor 30 Jahren in Betrieb. Die U1-Strecke Karlsplatz-Reumanplatz wurde am 28. Februar 1978 eröffnet. Heute ist das Netz 66 Kilometer lang.

<rTE>Die Wiener U-Bahn feiert 30. Geburtstag: Am 28. Februar 1978 wurde mit der U1 zwischen Karlsplatz und Reumannplatz das erste extra für die “Silberpfeile” gebaute Teilstück feierlich eröffnet. U-Bahn auf Probe hatte es bereits ab Mai 1976 zwischen Heiligenstadt und Friedensbrücke gegeben. Derzeit ist das Netz 66 Kilometer lang und umfasst fünf Linien mit 90 Stationen. Am weiteren Ausbau wird gearbeitet. 
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Nach dem ersten Abschnitt wurden zunächst zwölf weitere Teilstrecken des aus U1, U2 und U4 bestehenden U-Bahn-Grundnetzes eröffnet. Eine echte Neubaustrecke stellte dabei nur die U1 dar, dafür verläuft sie teilweise oberirdisch und wurde – in Erwartung des Zentral- bzw. Hauptbahnhofs, dessen Realisierung erst jetzt in Angriff genommen wird – am Südbahnhof vorbei gebaut. 
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Die U2 basiert auf der 1966 eröffneten “Unterpflasterstraßenbahn” zwischen Karlsplatz und Alser Straße, die U4 auf Otto Wagners Stadtbahn zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt entlang des Wienflusses und des Donaukanals. Im September 1982 war mit der Inbetriebnahme der U1-Strecke Praterstern-Kagran die erste Ausbauphase abgeschlossen. 
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In der zweiten Ausbauphase folgten ab 1983 die Linien U6 und U3 (die anfangs geplante Linie U5 wurde nie realisiert). Im Oktober 1989 war das Kernstück der U6 zwischen Philadelphiabrücke und Heiligenstadt fertig. Durch ihre bis 1996 erfolgte Verlängerung nach Siebenhirten und die Umleitung via Spittelau nach Floridsdorf wurde sie zur längsten U-Bahn-Linie Wiens. 
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Auch die U6 basiert entlang des Gürtels auf Wiens Stadtbahn aus dem 19. Jahrhundert. Sie ist zudem die einzige Linie, die nicht mit “Silberpfeil”-Garnituren bzw. deren Nachfolgern, den V-Wagen, betrieben wird. Die Adaptierung wäre zu teuer gekommen und hätte historische Bauteile – darunter Otto Wagners Wientalbrücke – gefährdet. Deshalb sind bis heute Stadtbahn-Garnituren in Kombination mit Niederflurzügen unterwegs, die den Strom per Oberleitung und nicht aus einer seitlichen Stromschiene beziehen. 
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Auf der U3 konnte man 1991 von Erdberg zum Volkstheater fahren, danach wurden Mariahilfer Straße und Westbahnhof erschlossen. Im Dezember 1998 wurde die westliche Verlängerung der U3 bis Ottakring eingeweiht und im Dezember 2000 in Simmering der Ausbau in östlicher Richtung abgeschlossen. 
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In der dritten Ausbaustufe der Wiener U-Bahn wird seit April 2000 an der Verlängerung der U2 Richtung Prater und Donaustadt gearbeitet. Die U2 soll anlässlich der Fußball-Europameisterschaft EURO 2008 ab 10. Mai bis zum Ernst-Happel-Stadion fahren. Das in dieser Ausbaustufe enthaltene U1-Teilstück nach Leopoldau wurde bereits im September 2006 eröffnet. 
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Im Juli 2007 wurde eine vierte Ausbaustufe zwischen Wien und dem Bund paktiert. Die U2 wird dabei zum Flugfeld Aspern (2009 bis 2013) und zur Gudrunstraße (2014 bis 2019) verlängert, die U1 nach Rothneusiedl (Ende 2010 bis 2015). Investiert werden insgesamt 1,85 Mrd. Euro. Das Wiener U-Bahn-Netz wird dann 89 Kilometer lang sein und über 116 Stationen verfügen. Im Paket inkludiert sind auch die Planungskosten für eine fünfte Stufe, in der die U6 nach Stammersdorf und die U4 nach Auhof kommen könnte.</RTE>

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