Wiener Tierschutzverein deckt auf: Hund mit Elektroschocker gequält

Vier Pfoten und Wiener Tierschutzverein befreien Schäferhund von Elektroschockgerät
Vier Pfoten und Wiener Tierschutzverein befreien Schäferhund von Elektroschockgerät
Mit einem Elektroschockgerät um den Hals wurde ein junger Belgischer Schäfer im Burgenland zu Gehorsam gedrillt. Nun wurde dem Hundehalter von Vier Pfoten und dem Wiener Tierschutzverein das Handwerk gelegt.
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In einem KFZ-Betrieb in Donnerskirchen/Burgenland konnte der Hund von seinem Elektroschockgerät befreit werden. Dem 26 Wochen jungen Belgischen Schäfer war die illegale Apparatur um den Hals geschnallt worden, um ihn durch schmerzhafte elektrische Reize abzuhalten, vom Firmengelände wegzulaufen. Der von Mag. Ursula Aigner und Mag. Alexander Willer gerufene Amtsveterinär zog das verbotene Gerät umgehend ein.  “Es geht hier jedoch nicht ‘nur’ um die unnötige Tierquälerei an dem Hund. Leicht kann es passieren, dass der Hund die schmerzvolle Strafe nicht mit seinem Verhalten in Verbindung bringt, sondern im schlimmsten Fall beispielsweise mit dem Erscheinen von Kindern. Unfälle sind vorprogrammiert.”, so Ursula Aigner, von Vier Pfoten“.

Wiener Tierschutzvereins: “Das ist kein Einzelfall”

“Das ist sicher kein Einzelfall! Obwohl die Anwendung von Elektroschockgeräten in der Hundeausbildung in Österreich klar verboten ist – sogar ihr Besitz ist strafbar -, gibt es immer wieder Fälle im Training von Jagdhunden, Schutzhunden oder so genannten Wachhunden, wo diese Geräte weiterverwendet werden”, sagt Alexander Willer, Kampagnenleiter des Wiener Tierschutzvereins.

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