Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Wiener Telefonseelsorge: Bis zu 70 Anrufe mehr pro Tag

Pro Tag sind es bis zu 70 Anrufe mehr als üblich.
Pro Tag sind es bis zu 70 Anrufe mehr als üblich. ©pixabay.com (Sujet)
Bei der Wiener Telefonseelsorge ist die Zahl der Anrufer in letzter Zeit stark gestiegen. Derzeit sind es bis zu 70 Anrufe mehr pro Tag.

Das grassierende Coronavirus und die damit verbundenen Sorgen haben zu einem sehr starken Anstieg von Anrufen bei der Wiener Telefonseelsorge geführt. "Normal sind es etwa 100 Anrufe am Tag, jetzt 150 bis 170", erzählte die Leiterin Antonia Keßelring. Das Virus Covid-19 werde in beinahe jedem der Telefonate thematisiert, wie es am Donnerstag laut Kathpress hieß.

Covid-19 beinahe bei jedem Telefonat thematisiert

In einem auf der Webseite www.katholisch.at veröffentlichten Podcast erzählte Keßelring auch aus dem derzeitigen Alltag der Telefonseelsorge und was die Menschen beschäftigt. So seien manche Anrufer mit den sozialen Medien nicht so firm und auf das Telefon angewiesen. Das drücke aufs Gemüt.

"Es rufen auch Menschen aus der Quarantäne an, die sagen, es müsste jemand kommen und sie testen. Andere machen sich Sorgen um die Ansteckungsgefahr für Ältere. Die Infektionen kommen näher", berichtete die Leiterin. Andererseits gebe es auch Beschwerden, wenn jemand bei der Hotline 1450 nicht durchkommt, oder Probleme mit dem eingeschränkten Ausgang hat.

Mitarbeiter vor Ort und im Home Office

Die Telefonseelsorge ist unter der Nummer 142 erreichbar. Außerdem gibt es eine Chat- und Mailberatung über die Webseite www.telefonseelsorge.at. Jene Personen, die via Mail und Chat helfen, arbeiten im Home Office.

"Am Telefon sind wir aber immer noch vor Ort", berichtete Keßelring weiters. "Wir haben das so gelöst, dass alles desinfiziert wird, jeder allein im Büro sitzt, wir lüften und es gibt ein Hygienemanagement." Wobei betont wurde, dass Mitarbeiter, die zur Hochrisikogruppe gehören oder mit Menschen dieser Gruppe zusammenleben oder sich um sie kümmern, freigestellt seien.

>> Aktuelle News zur Corona-Krise

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wiener Telefonseelsorge: Bis zu 70 Anrufe mehr pro Tag
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen