Wiener Taxitarife: Stadt hält Taxlerforderungen für intransparent

Die Stadt kann der Forderung der Wiener Taxler nach einer Preiserhöhung nur wenig abgewinnen. "Das ist schlicht und einfach nicht nachvollziehbar", hieß es am Mittwoch aus dem Büro der zuständigen Stadträtin Sandra Frauenberger.

Zuvor waren von der Innung Forderungen nach einer fünfprozentigen Erhöhung der Preise möglichst noch vor der Fußball-EM EURO 2008 laut geworden.

Die Verhandlungen seien nun auf unbestimmte Zeit vertagt, bis die Taxiunternehmer eine transparente Kostenberechnung beibrächten, unterstrich die Frauenberger-Sprecherin. Die derzeitigen Forderungen der Taxler würden für die Strecke über fünf Kilometer sogar eine Erhöhung von 7,9 Prozent vorsehen und das nur zwei Jahre nach der vergangenen Anpassung. Dies sei zu hoch. Deshalb sollte nach Ansicht der Stadt ein fixer Index eingeführt werden, der als Basis für künftige Erhöhungen dienen könne.

Der Obmann der Wiener Taxiunternehmer, Heinrich Frey, hatte zuvor gegenüber “Radio Wien” die hohen Treibstoffpreise ins Feld geführt. Er sei zuversichtlich bezüglich eines Verhandlungserfolges. Sein Kollege Herbert Ramharter, Obmann des Verbandes der österreichischen Taxiunternehmer, hatte sich in einer Aussendung über die Haltung der Stadt echauffiert. Diese hebe selbst die Tarife und Gebühren an, wolle die Taxler aber aushungern.

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