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Wiener täuschte Raub vor - gegen Laterne gerannt

Der Wiener ist gegen eine Laterne gelaufen und gab anschließend an, beraubt worden zu sein.
Der Wiener ist gegen eine Laterne gelaufen und gab anschließend an, beraubt worden zu sein. ©Pixabay.com (Sujet)
Ein Wiener soll vorgegeben haben, Opfer eines Raubes geworden zu sein. Der 21-Jährige gab an, er sei von vier Männern in Perchtoldsdorf (Bezirk Mödling) mit einem Messer bedroht worden. Sie hätten eine zweistellige Summe aus seiner Geldbörse erbeutet. Schließlich gab er jedoch zu, sich seine Verletzungen selbst zugezogen zu haben - er rannte gegen eine Laterne.

Den Ermittlern waren bei den Vernehmungen einige Unstimmigkeiten aufgefallen, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Freitag mit. Bei einer neuerlichen Einvernahme am Donnerstag räumte der 21-Jährige nach anfänglichem Leugnen ein, den Raub vorgetäuscht zu haben. Er sei gegen eine Laterne gerannt und habe sich dabei am Kopf verletzt, auch Schnittwunden an der Hand habe er sich selbst zugefügt.

Der Mann wurde wegen Verdachts der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angezeigt. Er war aufgrund seiner leichten Blessuren im Landesklinikum Baden ambulant behandelt worden.

(APA/Red)

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