Wiener Stephansdom schmückt größtes Blindenzeichen

Das weltgrößte Blindenzeichen wurde am Wiener Stephansdom anl. des Welttages des Augenlichts angebracht.
Das weltgrößte Blindenzeichen wurde am Wiener Stephansdom anl. des Welttages des Augenlichts angebracht. ©APA
Anlässlich des Welttages des Augenlichts wurde am Donnerstag ein rund 13,3 mal 16 Meter großes Blindenzeichen am Wiener Stephansdom motiert.
Das weltgrößte Blindenzeichen
Steffl gänzt in alter Frische

Es sind nur drei kleine Punkte, die für die Betroffenen die Welt bedeuten: das Blindenzeichen. In benachteiligten Regionen steht es oft für völlige Ausgrenzung und Armut – dabei kostet eine die Sehkraft wiederherstellende Operation oft nur 30 Euro, wie die Hilfsorganisation “Licht für die Welt” am Donnerstagvormittag anlässlich der Präsentation des weltweit größten Blindenzeichens am Wiener Steffl verlauten ließ.

3 schwarze Punkte am Stephansdom

Nach knapp einer Stunde war es soweit: Das 13,3 mal 16 Meter große Plakat war anlässlich des Welttages des Augenlichts in 20 Meter Höhe an der Süd/SüdWest-Seite des Stephansdoms gehisst. Drei schwarze Punkte auf gelbem Hintergrund prangen nun auf dem Wiener Wahrzeichen, um auf die Situation behinderter Menschen aufmerksam zu machen. Bei genauer Betrachtung entdeckt man, dass sich das Riesentransparent aus Tausenden kleinen Zeichnungen zusammensetzt – allesamt von Unterstützern der Hilfsorganisation geschaffen. Zu den namhaften Persönlichkeiten, die im Vorfeld aus dem Blindenzeichen kleine Kunstwerke kreiert haben, zählen Schriftsteller Alfred Komarek, Schauspielerin Elfriede Ott oder Sportminister Norbert Darabos (siehe http://www.lichtfuerdiewelt.at/content/prominente-setzen-ihr-zeichen, Anm.).

Bei der Aktion vor dem Stephansdom waren mit dabei:

Bei der Präsentation am Stephansplatz unter anderem mit dabei: Moderatorin Hannelore Veit, Fußballer Manuel Ortlechner (FK Austria Wien), Model Lydia Obute, Wachau-Marathon-Organisator und Ex-Topläufer Michael Buchleitner. Gesundheitsminister Alois Stöger (S) sagte spontan einen größeren Spendenbetrag zu, weitere Schecks wurden übergeben. Einige tausend Operationen sind somit gesichert. Den kirchlichen Segen für die Initiative gaben die Hausherren, Dompfarrer Toni Faber und Dombaumeister Wolfgang Zehetner.

Urgestein Chris Lohner, seit zehn Jahren als Botschafterin für die Organisation im Einsatz, führte vor einer kunterbunten Zuseherschar aus einigen Dutzend Schülern, Obdachlosen, bekannten Gesichtern und Passanten durch die Aktion, “Starmania” und Songcontest-Teilnehmer Eric Papilaya sorgte für das künstlerische Rahmenprogramm vor dem Stephansdom.

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