Wiener Stadtschulrat wurde mit "Mauer des Schweigens" ausgezeichnet

Preis für "die Mauer des Schweigens" wegen Nicht-Einsicht der Lesetest von Volkschulkindern für den Wiener Stadtschulrat.
Preis für "die Mauer des Schweigens" wegen Nicht-Einsicht der Lesetest von Volkschulkindern für den Wiener Stadtschulrat. ©dpa
Am Freitag wurde dem Wiener Stadtschulrat vom Forum Informationsfreiheit für die Untersagung der Einsicht der Eltern in die Lesetests ihrer Kinder "die Mauer des Schweigens" verliehen.

Dem Wiener Stadtschulrat wurde “die Mauer des Schweigens” – ein Preis für besondere Bemühungen um die Verweigerung amtlicher Antworten – verliehen. Für die Jury handelt es sich um “ein herrlich absurdes Beispiel für die Art und Weise, wie sich Ämter gegen Transparenz wehren”.

Eltern wurde Einsicht in Lesetests verweigert

Den Eltern jenen Lesetest zu verweigern, den man den Kindern vorlegt, zeigt für die aus Aktivisten und Journalisten bestehende Jury “wie Ämter noch immer Denken”.

Auf Platz 2 wurden gleichauf das Wirtschafts- und das Innenministerium gereiht. Das Wirtschaftsministerium bekam den Preis für die Verweigerung der Nennung jener Firmen, die Eurofighter-Gegengeschäfte getätigt haben. Das Innenministerium für die “intransparente Informationspolitik” um das Schubhaftzentrum Vordernberg. Das Forum Informationsfreiheit ist Träger der Kampagne Transparenzgesetz.at und setzt sich vor allem für die Abschaffung des Amtsgeheimnisses und das Recht auf Information ein.

(APA/Red)

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