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Wiener stach Polizeiauto "an Patschn"

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„I hab ma dacht, stech ma ihnen an Patschn, dass sie was zu tun haben. Mir ist erst nachher kommen, dass das a Bledsinn war“ - der 35-jährige Wiener wurde zu vier Monaten unbedingter Haft verurteilt.

Weil er die Reifen eines Polizeiautos zerstochen hat, wurde am Montag ein 35-jähriger Wiener im Straflandesgericht wegen schwerer Sachbeschädigung zu vier Monaten unbedingter Haft verurteilt. Der Mann reagierte empört: „Die Strafe ist zu hoch!“ Er meldete unverzüglich Rechtsmittel an.

Er hatte sich am 15. Juli 2003 mit einigen Freunden im Resselpark aufgehalten, als er den geparkten Streifenwagen wahrnahm. „I hab ma dacht, stech ma ihnen an Patsch’n, dass sie was zu tun haben. Mir ist erst nachher kommen, dass das a Bledsinn war“, erklärte der Beschuldigte. Er versicherte, Schadensgutmachung leisten zu wollen: „Auf alle Fälle! Es war halt a spontane Handlung.“

Richterin Patrizia Kobinger hatte dafür kein Verständnis. Bei einem Strafrahmen von bis zu zwei Jahren erschien ihr das verhängte Strafausmaß angemessen, im Hinblick auf zwölf Vorstrafen – der Großteil Vermögensdelikte – hielt sie eine bedingte Strafnachsicht für unangebracht. „Es geht nicht anders. Ein Polizeiauto beschädigen ist gravierender als eine sonstige Beschädigung! Es dient immerhin der öffentlichen Sicherheit“, stellte sie fest.

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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