Wiener sperrte in Südafrika Sohn jahrelang ein

In Südafrika hat ein ausgewanderter 68-jähriger Österreicher seinen Sohn angeblich vier Jahre lang vor der Außenwelt versteckt und zu Hause gefangen gehalten, berichteten südafrikanische und österreichische Medien.

Der Achtjährige wurde vor wenigen Tagen befreit, als der Vater nach einem Kreislaufzusammenbruch im Spital lag. Der Mann war 1965 ausgewandert.

Entdeckt wurde der Bub am 17. November, als er unter dem Tor des Hochsicherheitsgrundstückes Geldstücke durchschob und die Passanten um Essen bat. Als diese ihm helfen wollten, versuchte er sich zunächst zu verstecken und erklärte, sein Vater würde ihn schlagen, wenn er davon erfahre.

Als die Mutter die Familie vor vier Jahren verließ, habe er den Sohn eingesperrt, wurde berichtet. Das Haus habe er zu einer regelrechten Festung ausgebaut. Auch Freunde hätten nichts von dem Kind gewusst. Offenbar versteckte er ihn in der Garage.

Das Kind war verwahrlost und wurde in den Medien als “Tarzan” bezeichnet. Er durfte nur Videos schauen und glaubte unter anderem, der Zweite Weltkrieg sei noch in Gange.

Der Mann gab im Spital Interviews, in denen er erklärte, er führe einen Kampf gegen Banken und habe seinen Sohn geheim halten müssen, um ihn zu schützen. Wie die Tageszeitung “Österreich” berichtete, handelte es sich um einen Wiener.

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