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Wiener Schwimmverband schloss Jukic-Club Austria aus

Der Wiener Landesschwimmverband (LSV) hat am Donnerstagabend in einer Vorstandssitzung einstimmig den Ausschluss des SC Austria, des Clubs von Mirna und Dinko Jukic, beschlossen.

Als Grund wurde in einer Aussendung “wiederholtes vereinsschädigendes Verhalten” angegeben. Mehrere Mitglieder des SC Austria hätten “wiederholt gegen Statuten des LSV verstoßen”, hieß es. Der Club war zuvor verwarnt und 2007 auch schon mit einer Strafe belegt worden.

Laut den Statuten des LSV können keine einzelnen Personen ausgeschlossen werden, sondern nur Mitgliedsvereine. Der LSV teilte mit, er sei zu diesem Schritt gezwungen gewesen, “weil die permanente Verbreitung unwahrer Unterstellungen nicht nur den Ruf des LSV geschädigt hat, sondern auch den von Vorstandsmitgliedern, die sogar namentlich belastet wurden”. In einem Begleitschreiben werden in diesem Zusammenhang vor allem Äußerungen von SC-Austria-Sportdirektor Zeljko Jukic sowie von Mirna Jukic gegenüber Medien angeführt.

Für die Schwimmzeiten von Mirna und Dinko Jukic hat dieser Ausschluss laut LSV keine Konsequenzen. Die Einteilung der Bahnen im Stadthallenbad sei vor längerer Zeit durch Vizebürgermeisterin Grete Laska an den Österreichischen Schwimmverband OSV übertragen worden.

Um Schwimmerinnen und Schwimmern des SC Austria einen gleitenden Übertritt zu anderen Vereinen zu ermöglichen, hebt der LSV die verpflichtende Sperrmodalität auf und hilft bei etwaigen Neugründungen.

Der Wiener LSV forderte in der gleichen Sitzung den OSV-Präsidenten Paul Schauer auf, Anti-Doping-Maßnahmen zu treffen. Obwohl das Sport-Staatssekretariat wiederholt darauf hingewiesen habe, Anti-Doping-Maßnahmen der Fachverbände finanziell abzugelten, habe es in den letzten Jahren keine einzige Anti-Doping-Maßnahme des OSV gegeben, teilte der LSV Wien mit.

Der Wiener LSV will nun mit finanzieller Unterstützung des Sportministers die Aktion “Der gläserne Schwimmer” ins Leben rufen. “Denn nur ein scharfes Kontroll- und Präventionssystem garantiert sauberen Schwimmsport und ein sauberes Image”, heißt es in der Aussendung des LSV Wien.

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