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Wiener Sängerknaben im Pop-Look

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Am 3. Juli wird das open-air Film Festival 2004 vor dem Wiener Rathaus eröffnet, diesmal mit einem Auftritt der Wiener Sängerknaben.

Neben einem „klassischen“ Auftritt im Matrosengewand erleben die Zuschauer eine Weltpremiere: Der Knabenchor singt live drei Popsongs, in einer eigens einstudierten Choreografie und in einem eigens für solche Auftritte entworfenen Gewand.

Das „Popgewand“ der Wiener Sängerknaben ist eine logische Entwicklung: „Wir haben das Repertoire erweitert, wir singen Weltmusik, neue Musik und eben auch Pop. Es war klar, dass man dafür auch das Aussehen der Auftritte verändern musste“, sagt Dr. Eugen Jesser, der Direktor des Chores. „Popmusik kann nicht statisch gesungen werden; dazu braucht man eine Choreografie. Die Buben sollen sich beim Singen richtig bewegen. Da schien uns der Matrosenanzug nicht wirklich geeignet.“

Modeschüler zeichneten Entwürfe

Die Modeschule Hetzendorf wurde gebeten zu helfen, und tat es gern. Studenten zeichneten über 80 Entwürfe, die in Hetzendorf und im Augartenpalais auch von den Buben heiß diskutiert wurden. Am Ende standen drei Modelle in der engeren Auswahl. Prototypen wurden angefertigt, die Buben probierten. Die schwierige Entscheidung fiel schließlich mit dem Rat der Direktion der Modeschule.

Was den Sängerknaben am Siegermodell mit dem Stehkragen gefällt? „Der schiefe Zipp ist cool“, meint Christoph, 13, „und es schaut einfach lässig aus.“ Die gute Bewegungsfreiheit war ein Kriterium, der Stoff war wichtig. „Dass er nicht kratzt“, sagt Gabriel, 11. Nachdem das Modell in allen Einzelheiten diskutiert war, haben die Buben selbst das Wichtigste bestimmt: die Farben.

Redaktion: Michael Grim

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