Wiener Rupert Riedl-Preise vergeben

Anja Aichinger, Ulrike Neureiter, Antje Bultmann und Harald Friedl werden am Montag in Wien mit den Wiener-Rupert-Riedl-Preisen geehrt.

Der zum zweiten Mal ausgeschriebene und von Sponsoren gestiftete Preis wird an junge Wissenschafter vergeben, welche in ihren Arbeiten eine Umsetzung der Evolutionären Erkenntnistheorie (EE) demonstrieren konnten. Die Preise sind mit je 1.000 Euro dotiert.

Der im Vorjahr verstorbene Riedl gilt als Weiterentwickler der von den beiden österreichischen Nobelpreisträgern Karl Popper und Konrad Lorenz Theorie. Kernaussage der EE ist es, die Ordnungsmuster unseres Denkens als ein Selektionsprodukt aus den Ordnungsmustern der Natur zu betrachten. Einem breitem Publikum wurde Riedl durch seine populärwissenschaftlichen Bücher und Filme bekannt.

Aichinger und Neureiter (Fakultät für Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien) bekommen die Auszeichnung für ihre Arbeit „Der Kurzpark. Ein Volksgarten Update“, Bultmann (Deutschland) für den Beitrag „Zivilcourage und Whistleblowing für den Erhalt der Natur und den sozialen Frieden“ in einer Enzyklopädie, Friedl (Institut für Philosophie, Uni Graz) für seine wissenschaftliche Arbeit „Die Vertretbarkeit von Ethnotourismus am Beispiel der Tuareg der Region Agadez, Republik Niger“.

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