Wiener Reiterstaffel soll bereits 2,5 Mio. Euro gekostet haben

Zu den Kosten der Pferdepolizei gab das Innenministerium bislang keinen Kommentar ab
Zu den Kosten der Pferdepolizei gab das Innenministerium bislang keinen Kommentar ab ©APA (Sujet)
Laut Medienberichten soll die für Wien geplante berittene Polizei bislang knapp 2,5 Millionen Euro an Kosten verursacht haben. Das Innenministerium will dies jedoch nicht kommentieren.
Weiter kein Einsatz der Pferdepolizei

Das Projekt "Berittene Polizei" löst derzeit im Innenministerium nicht gerade Kommunikationsfluten aus. "Das Projekt läuft und wird evaluiert", sagte Ressortsprecher Christoph Pölzl am Freitag auf APA-Anfrage. Fragen zu Kosten "werden nicht kommentiert".

Damit gab es auch keine Stellungnahme zu einem Bericht des "Kurier", wonach die Reiterstaffel bisher knapp 2,5 Millionen Euro gekostet hat.

Berittene Polizei in Wien: Projekt läuft und wird evaluiert

Der "Kurier" (Freitagsausgabe) berief sich in seinem Bericht auf "mehrere hochrangige Polizeibeamte". Dazu kamen demnach laufende Kosten von einer Million Euro inklusive Personal im ersten Jahr, hieß es unter Berufung auf eine Berechnung des Bundeskriminalamts. Auch diese Zahlen würden evaluiert.

Kritik übte jedenfalls der Chef der Polizeigewerkschaft, Reinhard Zimmermann, von der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG): "Für 2,5 Millionen Euro hätte man für die Bediensteten 14.500 neue Overalls oder 60.000 der benötigten neuen Poloshirts kaufen können. Oder um es überspitzt zu formulieren: 1,2 Millionen Liter Farbe zum Ausmalen unserer dringend renovierungsbedürftigen Inspektionen", zitierte ihn das Blatt.

(APA/Red)

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