Wiener Polizei: Opferschutz-Arbeit soll intensiviert werden

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Die Wiener Polizei will ihre Opferschutz-Arbeit intensivieren und hat den Uniformierten aus diesem Grund eine zusätzliche Aufgabe zugedacht: Rund 50 Mitarbeiter in Polizei-Kommanden in der ganzen Stadt wurden für die flächendeckende Betreuung von Betroffenen krimineller Delikte speziell geschult.

Sie sollen diese künftig genauer über ihre persönlichen Rechte informieren und als Zwischenstelle zu Hilfseinrichtung wie dem “Weißen Ring” oder der “Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie” fungieren.

Gedacht ist die Hilfestellung für Gewalt-, Stalking-, ältere und traumatisierte Opfer, teilte die Polizei am Montag in einer Aussendung mit. Der Einsatz der sogenannten Opferschutzbeamten wurde in einem Pilotprojekt in Währing und Döbling sowie einem mehrmonatigen Probebetrieb getestet. Kümmern sollen sich die extra geschulten Polizisten auch um den Kontakt zum kriminalpolizeilichen Beratungsdienst, der unter anderem für Tipps zum Schutz vor Einbrüchen zuständig ist.

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