Wiener Parksheriff-Skandal: Einvernahmen laufen

Die Einvernahme der verdächtigen Parksheriffs hat begonnen.
Die Einvernahme der verdächtigen Parksheriffs hat begonnen. ©APA/Angelika Kreiner
Mehrere Mitarbeiter der Wiener Parkraumüberwachung stehen im Verdacht, Parkstrafen missbräuchlich gelöscht zu haben. Nun hat die Einvernehmung der Betroffenen begonnen.
Sieben Parksheriffs entlassen
Was dürfen Parksheriffs?

Die Einvernehmungen sollen die Erhebung weiter vorantreiben. Noch ist nämlich weder bekannt, wie die Parksheriffs vorgegangen sind und wie viele Strafen storniert wurden. Dies ist nun Gegenstand der Ermittlungen, laut Manfred Reinthaler von der Wiener Polizei.

Weiterhin fünf Freistellungen und zwei Entlassungen

Auch vonseiten der MA 67 hieß es , dass die Erhebungen noch am Laufen seien. Die Anzahl der Entlassungen und Freistellung habe sich jedoch nicht geändert. Noch immer sind es fünf Freistellungen und zwei Entlassungen.

Falschinformationen geklärt

Laut einigen Medienberichten gab es bis zu 50 Verdächtige. Reinthalter konnte dies nicht bestätigen: “Ich habe keine Ahnung, woher diese Zahl kommt.” Auch der Vorwurf eines Parksheriffs, dass täglich Strafen gelöscht werden, wurde nicht bestätigt. Die Behörden betonten jedoch, dass bei Personen, bei denen sich der Verdacht erhärtet, sofort dienstrechtliche Konsequenzen gezogen und die sofortigen Entlassungen veranlasst werden.

(APA/Red)

 

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