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Wiener ÖVP sieht Stillstand in Sachen Verkehr und Infrastruktur

Elisabeth Olischar fordert Innovationen in Wiens Infrastruktur.
Elisabeth Olischar fordert Innovationen in Wiens Infrastruktur. ©APA/ÖVP WIEN/JAKOB GLASER
Die Wiener ÖVP kritisiert in Sachen Verkehr und Infrastruktur einen "Stillstand" bei der Stadtregierung. Die ÖVP sieht die Chance auf 4,8 Mrd. Euro Wertschöpfung.

Gegen Großprojekte wie den Lobautunnel oder die 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat werde von den Grünen ständig opponiert, die SPÖ sei “irgendwie dafür”, analysierte Landesgeschäftsführer Markus Wölbitsch am Mittwoch. Dabei lasse man bis zu 4,8 Mrd. Euro an Wertschöpfung liegen, so die Kritik. Laut Gemeinderätin Elisabeth Olischar bedeutet allein der Lobautunnel bzw. der Lückenschluss der Wiener Nordostumfahrung eine Wertschöpfung von rund 2,3 Mrd. Euro. In der zusätzlichen Start- und Landebahn steckten noch einmal 2,2 Mrd. Euro. Mit einer – von den Rathaus-Schwarzen seit langem geforderten – Multifunktionshalle etwa für große Sportevents und einem neuen Busterminal kämen noch einmal 210 Mio. bzw. 60 Mio. Euro dazu.

ÖVP Wien lobt Verhandlungsergebnisse der Koalition

Wölbitsch monierte, dass sich Rot-Grün bei diesen Themen “nicht grün” seien. Und er lobte bei der Gelegenheit – wie Mitverhandler und Nationalratsabgeordneter Andreas Ottenschläger – die positiven Verhandlungsergebnisse zwischen ÖVP und FPÖ auf Bundesebene: “Der Bund macht Tempo bei großen Infrastrukturprojekten.”

Wiener ÖVP stellt Forderungen an rot-grüne Stadtregierung

Um der Wiener Regierung etwas auf die Sprünge zu helfen, hat die Wiener ÖVP das Verkehrs- und Infrastrukturkapitel des Koalitionspakts von SPÖ und Grünen neu geschrieben. Darin enthalten sind auch Forderungen nach einem U-Bahn-Ausbau über die Stadtgrenze hinaus, ein neues Parkraumbewirtschaftungssystem mit gestaffelten Preisen, mehr Engagement bei der E-Mobilität und ökologische Zustellsysteme im Stadtgebiet.

APA/Red.

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