Wiener Neustadt: Mord auf offener Straße

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Polizeiauto ©APA
Nächtliche Bluttat nach Streit um Geld in der Fußgängerzone in Wiener Neustadt: Auf offener Straße wurde ein Mann erschossen. Bis zu zehn Zeugen beobachteten das Verbrechen. Stadtpolitik reagiert | Erstbericht

Ein Streit um Geld hat in der Nacht auf Freitag in Wiener Neustadt zu einer Bluttat geführt. In der Fußgängerzone ist ein 47-Jähriger von einem anderen Mann erschossen worden. Der mutmaßliche Täter (36) ist festgenommen worden, berichtete Oberst Franz Polzer, Leiter der Kriminalabteilung NÖ. Weitere Ermittlungen seien im Gang. Es gebe bis zu zehn Zeugen der Tat.

Zu dem Streit war es nach Polizeiangaben in einem Lokal gekommen. Die türkischstämmigen Männer seien in einem Arbeitsverhältnis gestanden, so Polzer. Der Jüngere soll dem Älteren Geld geschuldet haben. Die Auseinandersetzung kurz vor Mitternacht habe sich in der Folge ins Freie in die Wiener Neustädter Fußgängerzone verlagert. Dort hat der 36-Jährige laut Polizei einen Revolver gezogen und vermutlich mehrmals auf den Kontrahenten gefeuert. Für das Opfer kam jede Hilfe zu spät.

Polzer zufolge wurde der Verdächtige bereits vier Minuten nach der Tat von Beamten einer Wiener Neustädter Polizeistreife festgenommen, die in der Nähe unterwegs waren. Der Revolver sei ebenfalls sichergestellt worden.

Die Einvernahmen dauerten am Freitagvormittag an. Die bis zu zehn Zeugen – Freunde und Bekannte ebenso wie Fremde – der Bluttat seien “hart am Geschehen” gewesen. Zu klären sei nun auch, ob es “Parteilichkeiten” gegeben habe, so Polzer. Der Verdächtige wird nach Abschluss der Erhebungen in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.

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