Wiener Neustadt: Aluminiumschlackendeponie wird geräumt

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200 Millionen Euro wird die Räumung der Aluminiumschlackendeponie Berger in Wiener Neustadt vorraussichtlich kosten. Dies teilte die Bundesaltlastensanierungsges.m.b.H. (Balsa GmbH) am Montag nach Bewertung der Variantenstudien mit.

Die BALSA hat im Auftrag des Lebensministeriums den Startschuss für den Projektbeginn gegeben. Nächster Schritt – nach Erstellung des Einreichprojekts – ist das Ansuchen um eine Genehmigung bei den zuständigen Behörden des Landes Niederösterreich. Dann wird das Projekt in einem europaweiten Verfahren ausgeschrieben. Dieser Prozess bis zur tatsächlichen Räumung wird rund zwei Jahre dauern.

Von den 1970ern bis 1994 wurden auf der Deponie rund 680.000 Tonnen Aluminiumkrätzen abgelagert, die damaligen Unternehmen gibt es schon lange nicht mehr. Akute Gefahr bestehe aber nicht – zumindest solange sich die Grundwasserströme nicht ändern. Die Trinkwasseruntersuchungen in Wiener Neustadt waren bisher einwandfrei.

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