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Wiener Musikverein sucht wieder "Neue Stimmen"

Mehr als 1.000 junger Opernsängerinnen und -sänger aus 60 Nationen würden heuer gerne zu jenen "Neuen Stimmen" gehören, die der gleichnamige Wettbewerb der Bertelsmann Stiftung bei 23 internationalen Vorauswahlen und der Endrunde in Gütersloh kürt.

Derzeit sucht die Jury im Wiener Musikverein nach jenen heimischen Bewerbern, die unter die besten 45 kommen. Jurymitglied Gustav Kuhn lobte bei einem Pressegespräch die “sehr guten neuen Sänger”, die heuer teilnehmen, und den Bewerb als “fantastische Möglichkeit”.

Kuhn strich das steigende Potenzial der Nachwuchssängerinnen (bis 30 Jahre) und -sänger (bis 32 Jahre) hervor: Beim 1987 gegründeten, nunmehr alle zwei Jahre stattfindenden Bewerb habe es immer Spitzenqualität gegeben, jedoch habe es danach ein deutliches Abfallen im Niveau gegeben. Dies sei nicht mehr der Fall: “Sie können alle gut singen”, von den Finalrunden-Teilnehmern der vergangenen Jahre seien 80 Prozent fix engagiert, so Kuhn. Den Sängern soll durch den Bewerb die Möglichkeit zum “internationalen Durchbruch” gegeben werden. Zu den bisherigen Preisträgern und Finalisten zählen Vesselina Kasarova, Rene Pape, Angelika Kirchschlager und Violeta Urmana.

Vorauswahlen finden u.a. in Buenos Aires, London, Peking, Riga und Vilnius statt, von 25. bis 31. Oktober dann das Finale in Gütersloh. Dort müssen die Bewerber zuerst mit Klavier- und dann mit Orchesterbegleitung singen. Bewertet werden neben dem Gesang u.a. musikalisches Wissen und auch stimmliche Ausstrahlung, so Kuhn. Über die Ausdruckskraft einer Stimme sei man sich “schnell einig”, so Kuhn zur Juryauswahl. Manchmal wohl auch zu schnell: Dass in einer Vorauswahl “einer Angela Denoke so sang- und klanglos ‘Goodbye’ gesagt werden würde, würde uns heute nicht mehr passieren”

Info: www.neue-stimmen.de

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