Wiener MAK zeigt ab 26. Juni "100 Beste Plakate" des Jahres 2017

Die Ausstellung eröffnet am Dienstag.
Die Ausstellung eröffnet am Dienstag. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Die "100 Besten Plakate", die neue Tendenzen und überraschende Lösungen im Kommunikationsdesign der Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz, zeigen, werden seit 1966 in einem Wettbewerb ausgelost. Das Wiener MAK eröffnet am Dienstag die neue Schau.

Im Jahr 2017 habe sich bei den Siegerprojekten ein starker Trend zu seriellen Plakatkombinationen und unkonventionellen grafischen Lösungsansätzen gezeigt, hieß es im Vorfeld. Das Spektrum reiche dabei von humorvollen Werbebotschaften bis zu gesellschaftskritischen Statements, von studentischen Projekten bis zu Auftragsarbeiten etablierter Grafikdesigner und Werbeagenturen. Die prämierten Arbeiten gehen als Neuzugänge in die MAK-Kunstblättersammlung ein.

Die fünfköpfige Jury hatte eine Rekordzahl von 2.293 Plakaten von 657 verschiedenen Teilnehmern zu bewerten. Ausgewählt wurden schließlich 45 Sujets aus Deutschland, 50 aus der Schweiz, eine Deutschland-Schweiz-Kooperation und nur vier Einsendungen aus Österreich (immerhin doppelt so viele wie im Vorjahr). Mit zwei Plakaten für das Filmfestival Diagonale und das Vienna Humanities Festival schaffte es das Studio ES, bestehend aus Verena Panholzer, David Einwaller, Anne Eitze und Carina Stella, in die Auswahl, in der das Designstudio Beton bereits zum vierten Mal vertreten ist.

Ausstellung im Wiener MAK

Daniel Car, Oliver Hofmann und Benjamin Buchegger reüssierten mit einem rein typografischen Plakat für das International Performing Arts Festival in der Szene Salzburg. Und schließlich hat es das in Wien ansässige Design- und Animationskollektiv LWZ (Martin Lorenz, Stefan Salcher, Tobias Schererbauer und Markus Wagner) mit einer medienübergreifenden Plakatserie für FM4 unter die 100 Besten geschafft.

Auch den vom Schweizer Erich Brechbühl für die Ausstellung “Stefan Sagmeister: The Happy Show” geschaffenen Plakaten begegnet man in der von einer von Artivive entwickelten App sowie einem Katalog begleiteten und bis 23. September geöffneten Leistungsschau wieder.

APA/red

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