Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Wiener Linien: Winterdienst im Großeinsatz für Wien

Wenn es friert und schneit, haben die Wiener Linien alle Hände voll zu tun
Wenn es friert und schneit, haben die Wiener Linien alle Hände voll zu tun ©Bilderbox (Sujet)
In der Bundeshauptstadt hat der Winter nun endgültig Einzug gehalten. Die kalte Jahreszeit stellt auch die Wiener Linien vor so manche Herausforderung, damit alle Öffis reibungslos verkehren können. Neben Schnee und Eis sind auch Falschparker ein großes Problem.
294 Falschparker abgeschleppt
Winter-Vorbereitungen

Im Winter müssen mehr als 1.000 Straßenbahn-Haltestellen und mehr als 3.300 Bushaltestellen der Wiener Linien eis- und schneefrei gehalten werden. Auch zu den 101 U-Bahnstationen rückt der Winterdienst der Wiener Linien aus, um Eingänge und überirdische Bahnsteige zu räumen. 

Weg mit Schnee und Eis

Insgesamt werden 422 km Straßenbahn- und 226 km U-Bahn-Gleise betreut und schneefrei gehalten. Bis zu 200 MitarbeiterInnen der Wiener Linien sind dafür im Einsatz und werden bei Bedarf zusätzlich von Fremdfirmen unterstützt.

Um einen möglichst problemlosen Winterbetrieb zu ermöglichen, setzen die Wiener Linien auf über 1.000 Weichenheizungen entlang der Straßenbahn- und U-Bahn-Gleise. Für das Freiräumen von Haltestellen, Eingangsbereichen und Bahnsteigen kommen je nach Wetterverhältnissen 16 Groß-LKW mit Schneepflug und mehr als 50 speziell für den Winterdienst ausgerüstete Fahrzeuge wie Kehrmaschinen, Schneelader, Kleintraktoren und Streufahrzeuge dazu. Auf den Straßenbahngleisen sind dann bis zu 42 Schienen-Schneepflüge im Einsatz.

Nicht nur Aufgabe der Wiener Linien

Haltestellenbereiche, die sich auf dem Gehsteig befinden, müssen in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von den Hausbesitzern, Hauswarten oder den damit beauftragten Schneeräumfirmen betreut werden. Außerhalb dieser Zeit sorgt der Winterdienst der Wiener Linien dafür, dass gefahrloses Ein- und Aussteigen möglich ist. Nichtsdestotrotz bitten die Wiener Linien ihre Fahrgäste bei Schnee und Glätte um erhöhte Aufmerksamkeit.

Umweltschonendes Streumittel 

Beim Streumaterial setzen die Wiener Linien schon seit Jahren auf die Solelösung. Denn das Gemisch aus 20 Prozent Salz und 80 Prozent Wasser kann im Unterschied zu Splitt oder purem Salz effizienter und umweltschonender eingesetzt werden. Gemeinsam mit den Wiener Stadtgärten (MA42) haben die Wiener Linien in diesem Jahr zusätzlich einen Versuch gestartet, um den Winterdienst noch umweltschonender durchzuführen.

Bei 120 Bäumen in den Haltestellen am Ring wurde ein spezielles Fließ in das Erdreich eingelegt. Dadurch sollen die Bäume besser vor dem Eindringen der Solelösung geschützt werden. Im Frühjahr wird dann geprüft, ob der gewünschte Baumschutz auch erzielt wurde.

Problematisch: Die Falschparker

Immer wieder sorgen hängengebliebene PKWs und Falschparker in der kalten Jahreszeit für Verzögerungen bei den Öffis. Die Wiener Linien appellieren daher an die Autofahrer: Auch bei Schnee sicher gehen, dass man richtig parkt.

Ein Fall für das Schneetelefon

Sollte ein Schneehaufen, trotz großflächigem Einsatz, übersehen werden, gibt es auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit die Wiener Linien am Schneetelefon unter der Service-Nummer (01) 7909/108 zu erreichen. Jedes Jahr zur Winterzeit wird diese Nummer extra zum Thema Winterdienst der Wiener Linien eingerichtet.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wiener Linien: Winterdienst im Großeinsatz für Wien
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen