Wiener Linien siedeln Bienen auf Grünflächen an

Öffi-Stadtrat Peter Hanke mit dem Imker auf der grünen Wiese neben der U1-Station Leopoldau.
Öffi-Stadtrat Peter Hanke mit dem Imker auf der grünen Wiese neben der U1-Station Leopoldau. ©Wiener Linien
Die Wiener Linien wollen bis zum Sommer 2022 rund 80 Bienenvölker mit zwei Millionen Bienen auf Grünflächen der Verkehrsbetriebe ansiedeln, um die Artenvielfalt zu fördern.

"Die Öffis bieten einen idealen Platz als Bienenrevier. Entlang der Schienen gibt es oft ungenutzte Flächen, wo sich unzählige Blütenpflanzen ansiedeln. Das ist die ideale Bio-Nahrungsquelle für Bienen, ganz ohne Pflanzenschutzmittel", sagte Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

Bienen sind wichtig für die Artenvielfalt - besonders in der Stadt, wurde in der Aussendung der Wiener Linien am Mittwoch unterstrichen. Viele Blütenpflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten angewiesen. Rund 80 Prozent davon übernehmen die Honigbienen. "Die Wienerinnen und Wiener profitieren von der Aktion enorm: Mehr Bienen in der Umgebung bedeutet mehr Ertrag im Gemüsegarten und auf blühenden Balkonen", freute sich der für die Verkehrsbetriebe zuständige Stadtrat Peter Hanke (SPÖ). Die ersten Öffi-Bienenvölker ziehen gerade ein - auf einer Blumenwiese neben der U1-Station Leopoldau.

(APA/Red.)

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